Mit Rücksicht bleibt’s ein schöner Tag

Der Verkehrsinitiative „Sicher unterwegs in Hessen“, der seit 1993 das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, der ADAC Hessen-Thüringen, der Hessische Rundfunk, der TÜV Hessen und die Landesverkehrswacht Hessen angehören, hat ihr gemeinsames Ziel in den 28 Jahren nicht aus den Augen verloren. Dabei handelt  es sich immer um aktuelle Themen der  Verkehrssicherheit.

Die aktuelle Kampagne betrifft das Thema Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr und damit das Recht des vermutlich Stärkeren.

Seit Oktober 2020 hängen an etwa 140 Standorten landesweit großformatige Plakate an Hessens Bundes- und Landesstraßen, so auch an der B 49 in Solms das gut sichtbare Plakat, das von den Mitgliedern der Verkehrswacht Wetzlar H.-J. Eckhardt und K. Ruppelt vorgestellt wird.

Das Plakatmotiv greift den Blick auf das Schema eines Außenrückblickspiegels auf, auf dem eine vierköpfige Familie auf Fahrrädern sitzend mit dem Motto „Mit Rücksicht bleibt’s ein schöner Tag“ lächelnd verharrt.

Radfahren ist gesund, schont die Umwelt und macht Spaß. Da verwundert es nicht, dass immer mehr Menschen in die Pedale treten. Gut ausgebaute Radverkehrsnetze und die Vorzüge des Fahrrades im innerstädtischen Verkehr fördern diesen Trend.

In seiner fast über zweihundert jährigen Geschichte hat sich das Fahrrad vom lenkbaren Laufrad zu einem hoch technisierten Fortbewegungsmittel entwickelt, das seine Verkehrsanteile in den letzten Jahren ständig ausgeweitet hat. Rund 76 Millionen Fahrrädern stehen in Deutschland 47,7 Millionen PKW gegenüber.

Dabei muss festgestellt werden, dass Radfahrer überproportional an Unfällen beteiligt sind. Gleichgültig, ob innerhalb oder außerhalb eines Ortes sind bei den meisten Unfällen mit Radfahrern die Kraftfahrer die Hauptschuldigen, so die Statistik.

Doch es sind nicht nur die Begegnungen zwischen Radlern und Autofahrern, die zur Häufung der Unfälle führen. Vielmehr muss eine zunehmende Aggressivität zwischen den Verkehrsteilnehmern festgestellt werden. Das rücksichtsvolle Miteinander weicht dem Recht des vermeintlich Stärkeren.

Im Konflikt mit dem motorisierten Verkehr ist der Radfahrer das schwächste Glied. Der rücksichtslose Autofahrer und das Recht des Stärkeren sind leider noch immer stark auf unseren Straßen vertreten. Faires, rücksichtsvolles und nicht immer auf dem eigenen Recht bestehendes Fahrverhalten fördert dagegen partnerschaftliches Verhalten und verhindert Unfälle. Aber auch Radfahrer können durch ihre Fahrweise einen Beitrag zu ihrer eigenen Sicherheit und der anderer Verkehrsteilnehmer leisten, wobei das Motto „Vorsicht, Rücksicht und Umsicht“ selbstverständlich für alle Verkehrsteilnehmer, nämlich zu Fuß Gehende, mit dem Fahrrad Fahrende und Motorisierte gilt.

Foto v. li.: H.-J. Eckhardt, K. Ruppelt - Verkehrswacht

 

Ein Smiley für die Verkehrssicherheit

Die Gemeinde Sinn hat gewonnen

 

„Die Verkehrssicherheit in unseren Ortsteilen ist uns eine Herzensangelegenheit“, so Bürgermeister Hans-Werner Bender bei der Übergabe durch den ersten Vorsitzenden der Verkehrswacht Dillenburg e.V., Gunnar Kirschbaum und deren Schatzmeister Heinz Born. Die in den vergangenen drei Jahren erfolgreich durchgeführte Verkehrssicherheitsaktion „Ein SmileyJ für die Verkehrssicherheit“, wurden bislang insgesamt knapp 150 Dialog-Displays in Kommunen angebracht. Als eine von 290 Kommunen haben wir uns vor drei Jahren beworben und sind in diesem Jahr ausgelost worden. Darüber freuen wir uns sehr! Eine klare Botschaft an jeden Autofahrer soll die Verkehrssicherheit in Hessen erhöhen. Mit einem lachenden oder grimmigen Smiley werden Autofahrer künftig in Sinn darauf hingewiesen, ob sie zu schnell oder mit angemessenem Tempo unterwegs sind. Mundwinkel nach oben bedeutet: Das Tempo passt. Mundwinkel nach unten: Tritt auf die Bremse! Knapp 2.500 Euro kostet jedes der akkubetriebenen Geräte. Die Landesverkehrswacht Hessen unterstützt die Kommunen bei der hessenweit erforderlichen Verteilung der Geräte, bei der Einweisung in deren Funktion, bei der Wahl des besten Standorts und bei der Begleitung der Auswertung der Ergebnisse.

 

Nach Angaben des hessischen Wirtschaftsministers, Tarek Al-Wazir, ereignen sich rund 70 Prozent aller Unfälle mit Verletzten innerorts. Ursachen seien meist zu hohe Geschwindigkeit und zu geringe Aufmerksamkeit der Autofahrer. Dem sollen die Dialog-Displays entgegenwirken, weil sie anders als „Blitzer“ jene Autofahrer mit einem „Lächeln“ belohnen, die sich korrekt verhalten. Die „positive Bestärkung des richtigen Verhaltens“ funktioniert nach Überzeugung des Vorstandsmitglieds für Verkehr, Technik und Umwelt des ADAC, Jürgen Lachner, besser als die Aufstellung eines Blitzgeräts und die Erhebung von Bußgeldern. Er weist darauf hin, dass der ADAC gern den Einsatz von Dialog-Displays in Hessen unterstütze. Klaus Ruppelt, Präsident der Verkehrswacht Hessen, weist auf den Leitsatz „Wir helfen im Straßenverkehr“, mit dem sich die Landes-verkehrswacht zur Aufgabe gemacht habe, Verkehrsunfälle zu vermeiden, hin und merkt an, dass dieses Ziel aufgrund präventiver Maßnahmen erreicht werden kann. Die Dialog-Displays sind dabei ein wichtiger Baustein, um die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern. Der Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer ist von großer Bedeutung. Hauptursache sind Geschwindigkeitsverstöße, durch die diese Gruppe der Verkehrsteilnehmer innerhalb von Ortschaften gefährdet ist.

Die dynamische Anzeige des Displays weckt die Aufmerksamkeit des Fahrers und trägt zur besseren Wahrnehmung von Hinweisen bei. Die positive Beeinflussung eines Fahrers durch „Belohnung“ in Form eines „DANKE“ ist effektiver als eine „Bestrafung“ durch ein ermahnendes „LANGSAM“. Durch die individuelle Rückmeldung fühlt sich der Fahrer persönlich angesprochen. Außerdem registriert das Umfeld sein Verhalten, so dass sich dieser beobachtet fühlende Fahrer angepasst verhält. Selbst wenn wir durch die Dialog-Displays nur einen einzigen Verkehrsunfall im Einzugsbereich einer Schule oder Kita verhindern, hat sich deren Einsatz gelohnt.„Unser Ziel Ist es, die Verkehrs-sicherheit insbesondere vor Kindergärten, Schulen und Altenpflege-heimen zu erhöhen. Vor diesen Orten können seit der Änderung der StVO auch „Tempo – 30 – Beschränkungen“ auf Hauptverkehrs-straßen einfacher eingerichtet werden, “ so Tarek Al-Wazir. Für die Änderung hatte sich besonders das Land Hessen im Bundesrat eingesetzt. Wo das Display in der Gemeinde Sinn aufgehängt wird, wird nun kurzfristig entschieden, so Bürgermeister Hans-Werner Bender. Das Display wird an wechselnden Standorten eingesetzt, um so an verschiedenen Orten die Sicherheit zu gewähren.

 

„Lächeln belohnt Rücksicht“

Auftaktveranstaltung für Dialog-Displays in Hessen

 

Vor immer mehr hessischen Kitas, Schulen, Altenheimen und ähnlichen Einrichtungen weisen lachende oder grimmige Smileys Autofahrer darauf hin, ob sie mit überhöhter oder angemessener Geschwindigkeit unterwegs sind. Im Rahmen der Fortsetzung der Aktion „Ein J für die Verkehrssicherheit“ wurden in diesem Jahr wieder 48 so genannte Dialog-Displays installiert, wie Staatssekretär Jens Deutschendorf, Jürgen Lachner, Vorstandsmitglied ADAC Hessen-Thüringen, sowie der Präsident der Landesverkehrswacht Hessen Klaus Ruppelt am 5. Oktober in Frankenberg mitteilten.

An der dortigen Geismarer Straße hatte der Bauhof eines der Geräte instaliert, nachdem es an Bürgermeister Rüdiger Heß übergeben worden war. Das unmittelbar vor der Edertal-Schule in Betrieb genommene Gerät zeigte sofort seine Wirkung, indem Autofahrer nicht nur durch das grimmige Smiley, durch das sie über ihr Fahrverhalten beurteilt wurden, sondern dass darüber hinaus die Protagonisten auf einer Leiter unter der DD-Tafel stehend besondere Aufmerksamkeit erregten und eine Beeinflussung des Fahrverhaltens bewirkten.

„Wir sind von der Bürgerschaft immer wieder gebeten worden, etwas gegen das zu schnelle Fahren zu unternehmen“, sagte Frankenbergs Bürgermeister R. Heß, als die elektronische Tafel präsentiert wurde. „Die Geschwindigkeitsübertretungen sind ein gesellschaftliches Problem“, meinte Heß.

Die Stadt habe sich als eine von 290 Kommunen bei der diesjährigen Aktion „Ein Smiley für die Verkehrssicherheit“ beworben und eines der 48 in diesem Jahr vom Land Hessen, dem ADAC  Hessen Thüringen und der Landesverkehrswacht Hessen zur Verfügung gestellten Dialog-Displays erhalten. „Das dient der Verkehrssicherheit“, sagte Heß

Die Verkehrsdisplays leisten einen wichtigen Beitrag“, bestätigte auch. Staatssekretär Jens Deutschendorf. Sie seien eine besondere Form der Ansprache an die Verkehrsteilnehmer, die sehr gut funktioniere, da sie ein direktes, schnell zu erfassendes Signal abgeben. „Der Effekt ist, dass langsamer gefahren wird“, sagte Deutschendorf.

„Wir glauben, dass das ein gutes Projekt ist“, sagte J. Lachner und verwies auf den emotionalen Anreiz zur Geschwindigkeitsreduzierung, den das Display biete.

Klaus Ruppelt, Präsident der Landesverkehrswacht Hessen, auch Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar, bezeichnete den Einsatz der Dialog-Displays als wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer und weist auf den Leitsatz der Verkehrswacht „Wir helfen im Straßenverkehr“ hin, mit dem sie sich zur Aufgabe gemacht habe, Verkehrsunfälle zu vermeiden, und merkt an, dass dieses Ziel aufgrund präventiver Maßnahmen angestrebt werden solle. Die Dialog-Displays seien dabei ein wichtiger Baustein, um die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern. Der Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer sei von großer Bedeutung. Hauptursache seien Geschwindigkeitsverstöße, durch die diese gruppe der Verkehrsteilnehmer vor allem innerhalb von Ortschaften gefährdet sei. Die dynamische Anzeige des Displays wecke die Aufmerksamkeit des Fahrers und trage zur besseren Wahrnehmung von Hinweisen bei. Die positive Beeinflussung eines Fahrers durch „Belohnung“ in Form eines „DANKE“ sei effektiver als eine „Bestrafung“ durch ein ermahnendes „LANGSAM“. Durch die individuelle Rückmeldung fühle sich der Fahrer persönlich angesprochen. Außerdem registriere das Umfeld sein Verhalten, so dass sich dieser beobachtet fühlende Fahrer angepasst verhalte. Selbst wenn durch den Einsatz der Dialog-Displays nur ein einziger Verkehrsunfall im Einzugsbereich einer Schule oder Kita verhindert werde, habe sich deren Einsatz gelohnt.

v. li. Dr.D.Sommer, MdL, J. Lachner, J. Deutschendorf, K. Ruppelt, R. Heß

 

 

Aktion Lichttestwochen 2020 im „Altkreis Wetzlar“

 

Nachdem Staatsminister Tarek Al- Wazir am 5. Oktober die Lichttestwochen 2020 auf Hessenebene in Wiesbaden und Landrat Wolfgang Schuster die Aktion in Breitscheid für den Lahn Dill Kreis eröffnet hatten, entschied sich die Verkehrswacht Wetzlar , die Verkehrssicherheitsaktion im Altkreis Wetzlar, ihrem Betreuungsbereich,  fortzusetzen und regional ergänzend zu unterstützen. Nachdem die Verkehrswächter H.-J. Eckhardt, Joachim Könicke und Klaus Ruppelt sich mit Spannbändern mit dem Aufdruck „Licht-Test.de“ versorgt hatten, rührten die „Aktivisten“ zunächst in ihrer „Heimatstadt Braunfels“ die Werbetrommel, in dem sie an drei besonders wichtigen Örtlichkeiten durch Präsentation der Spannbänder vor allen die motorisierten Verkehrsteilnehmer zu besonders aufmerksamer Fahrweise veranlassen wollen.

 

Zunächst versahen die Drei unter Mitwirkung von Sascha Tank das Gelände des Autohauses Maurer, um dann den Bagnol-Kreisel und als zweier-Team den Zaun der Schlossschule an der Gartenstraße/Ecke Berliner Straße einzubeziehen.  Anschließend suchten H.-J. Eckhard und K Ruppelt das Autohaus Keller in Leun auf und brachten gemeinsam mit dem Chef  Andreas Klein mit dessen Unterstützung das Spannband am Geländeeingang an. Danach suchten sie das Autohaus Kolmer in Weidehausen auf und präsentierten das Band mit dem Inhaber Martin Kolmer öffentlichkeitswirksam. Die weitere Arbeit wurde auf dem Gelände des Autohauses Müller in Hüttenberg gemeinsam mit Christoph Kittel geleistet. Im Rahmen der Präsentation auf dem Gelände des Autohauses Weller in Münchholzhausen unterstützte der kaufmännische Leiter Stephan Schmidthals den besonderen Einsatz. Der vorläufige Abschluss ereignete sich beim Besuch des Autohauses Kludt in Wetzlar, als die Familie, d.h. der Seniorchef Berthold, der Juniorchef Heiko und der gute Geist Carmen Kludt sich mit besonderem Einsatz an der Aktion beteiligten, die am 30. Oktober durch Entfernen der Spannbänder ihr diesjähriges Ende nahm.

v.li. J. Könicke, H.-J. Eckhardt, K. Ruppelt, S. Tank

                                                                    v. li. A. Klein, K. Ruppelt

v. li. H.-J. Eckhardt, M. Kolmer, K. Ruppelt

                                            v. li. K. Ruppelt, S. Schmidthals, H.-J. Eckhardt

v. re. C. Kittel, K. Ruppelt, H.-J. Eckkhardt

                                        Berthold, Heiko, Carmen Kludt, Eckhardt,Ruppelt

 

 

Licht, Sicht und Sicherheit

Verkehrssicherheitsaktion im Lahn-Dill-Kreis

 

Es ist schon in Gänze eine gewaltige, im Jahr 1956 zum ersten Mal angebotene, eine weithin bekannte, von bundesweit vielen Autobesitzern und -fahrern gerne und regelmäßig angenommene und - was die Ergebnisse betrifft - durchaus auch notwendige Aktion, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Hier geht es um die  Aktion "Licht-Test 2020", die in diesem Jahr unter dem Motto "Licht, Sicht und Sicherheit" steht. Wie schon vor 65 Jahren wird die kostenlose Überprüfung der Beleuchtungsanlage an Autos gemeinsam vom Zentralverband des deutschen Kfz-Gewerbes und der Deutschen Verkehrswacht über die Dauer des Monats Oktober angeboten. In diesem Jahr treten Osram, die Nürnberger Versicherung, Mitsubishi-Motors und die Zeitschrift Auto-Bild als Unterstützer in Aktion. Die Schirmherrschaft hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer übernommen.

Unter dem Motto „Ein geblendeter Fahrer ist blind!“ wurde im Oktober 1956 unter Führung des Bundesverkehrsministeriums eine Beleuchtungswoche gestartet, die seitdem als bundesweit größte Verkehrssicherheitsaktion gilt. In wenigen Städten wurden die Scheinwerfer und Bremslichter der Kraftfahrzeuge zu festen Zeiten an ausgewählten Plätzen kostenlos überprüft.

Der Sommer ist wieder einmal vorbei, die Tage werden schon deutlich kürzer. Zeit für den Licht-Test. Für den Bereich der Kfz-Innung Lahn-Dill fand die Licht-Test-Auftaktveranstaltung 2020 im und am Autohaus Metz im Breitscheider Ortsteil Gusternhain statt. Laut Landrat Wolfgang Schuster, der im benachbarten Driedorf zu Hause ist und dessen lokal-geografischen Kenntnisse deshalb als fundiert gelten dürfen, "im höchstgelegenen Autohaus des Lahn-Dill-Kreises". Neben Schuster nahmen an der im Vergleich zur Vergangenheit corona-bedingt erheblich "abgespeckten" Auftaktveranstaltung der Obermeister der Kfz-Innung Lahn-Dill, Andreas Groß (Wetzlar), Ehrenobermeister Rudolf Jackwerth (Bischoffen), die beiden Vorsitzenden der Verkehrswachten Wetzlar und Dillenburg, Klaus Ruppelt (Braunfels) und Gunnar Kirschbaum (Dillenburg), der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Lahn-Dill, Sebastian Hoffmanns (Wetzlar) und selbstredend der Geschäftsführer des gastgebenden Autohauses, Achim Metz, teil.

Angesichts einer bezogen auf Hessen zwar gegenüber 2018 leicht auf 28,6 Prozent gesunkenen Mängelquote an Pkw sowie bedenklichen 39,3 Prozent bei Nutzfahrzeugen ist laut Obermeister Andreas Groß klar belegt, dass der Licht-Test für die Verkehrssicherheit dringend notwendig ist. Jeder Autofahrer werde zur eigenen wie zur Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer ermuntert, das kostenlose Licht-Test-Angebot vom 1. bis 31. Oktober anzunehmen. Die rund 120 Mitgliedsbetriebe der Kfz-Innung Lahn-Dill sind auf den hoffentlich zahlreichen Test-Besuch eingestellt. In ganz Deutschland sind es rund 36.000 Innungs-Autowerkstätten (Kfz-Meisterbetriebe sowie Überwachungsinstitutionen).

Klaus Ruppelt, Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar und zugleich Präsident der Landesverkehrswacht Hessen, weist auf die große Zahl von Spannbändern hin, mit denen die 31 lokalen hessischen Verkehrswachten an verkehrsreichen Straßen den motorisierten Verkehrsteilnehmern den Weg zum diesjährigen Licht-Test aufmerksam machen. Er merkt an, dass die Verkehrswachten mit dem ehrenamtlichen Einsatz ihrer Mitglieder eine wertvolle verkehrssicherheitsarbeit hessenweit leisten.

Die "Sichtkontrolle" am Fahrzeug in der Werkstatt ist kostenlos. Funktioniert die Fahrzeugbeleuchtung, dann gibt es die durchaus begehrte Plakette, die der Polizei bei Verkehrskontrollen die geprüfte Fahrzeugbeleuchtung  auf der Windschutzscheibe signalisiert. Durch die kostenlose Überprüfung des Auto-Lichts geben die Kfz-Meisterbetriebe jährlich einen dreistelligen Millionenbetrag als geldwerte Leistung an die Autofahrer weiter, wurde ZDK-Präsident Jürgen Karpinski zitiert.

Statistisch ist "über den Daumen" jedes dritte Auto mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs. So hatte beim Licht-Test des vergangenen Jahres jedes fünfte Auto defekte Scheinwerfer, annähernd jedes zehnte eine fehlerhaft eingestellte Beleuchtung. Überprüft werden ferner Fern- und Abblendlicht, Brems-, Begrenzungs- und Parkleuchten sowie Blinker und Warnblinker. Auch die Nebenleuchten und erlaubte Zusatzscheinwerfer werden beim kostenlosen Lichttest 2020 begutachtet. Neben der Funktion wird natürlich auch auf die richtige Einstellung der Autobeleuchtung geachtet.

Etwas schwieriger gestaltet sich die Überprüfung moderner Lichtanlagen. Featuers wie beispielsweise das Kurvenlicht oder die Abblendautomatik lassen sich nicht "auf die Schnelle" kontrollieren. Hier reduziert sich der Licht-Test auf eine reine Funktionsprüfung. Und kostenpflichtig sind lediglich der Austausch defekter Teile und die zeitaufwendige Einstellung komplexer intelligenter, sprich computergesteuerter Scheinwerfersysteme, die zu einer eventuell notwendigen Einstellung umfangreichere Prüfungen mit Hilfe eines Diagnose-Computers benötigen.

 

 

Foto von links Wolfgang Schuster, Gunnar Kirschbaum, Achim Metz, Andreas Groß, Klaus Ruppelt, Sebastian Hoffmanns und Rudolf Jackwerth                                                                          Foto: Ewert

 

Verkehrssicherheitsarbeit in der  G1

der Schule    „An der Brühlbacher Warte“

 

Besonderen Besuch hatte dieser Tage die Schule an der Brühlsbacher Warte: Zur Übergabe der neuen Warnwesten für die erste Klasse war der Vorsitzende der Verkehrswacht Wetzlar, auch Präsident der Landesverkehrswacht Hessen, Klaus Ruppelt, zu Gast.

Die neuen strahlend gelben Kleidungsstücke stellen einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit bei allen Unterrichtsgängen dar und erfreuten sich bei den Kindern sofort großer Beliebtheit. Manch einer mochte sie an diesem Tag gar nicht mehr ausziehen. 

„Damit ihr im Straßenverkehr besser gesehen werdet, habe ich euch heute diese schicken schwarzen Westen mitgebracht.“ „Klaus, die sind doch gar nicht schwarz, die sind gelb“, hält ihm Miko entgegen. Und Berat ergänzt: „Das ist ein besonderes Gelb. Es leuchtet, wenn es angestrahlt wird.“

Klaus ist Klaus Ruppelt, ehemaliger Richter am Amtsgericht in Wetzlar, und seit fast vier Jahrzehnten für die Verkehrswacht Wetzlar im Einsatz. Dass ihm das bis heute Spaß macht, merkt man ihm an.

Im Gespräch mit der Klasse G1 lässt er sich immer wieder kleine Ungenauigkeiten und Fehler einfallen, damit die Kinder sich angesprochen fühlen und ihn verbessern können. Da geraten die Farben der Ampel schon mal durcheinander oder ihre Funktion muss erst gemeinsam geklärt werden.

Aber es ist auch viel Platz für eigene Ideen und Vorerfahrungen der Kinder. Joel weiß, dass es im Straßenverkehr auch blaues Licht gibt und eine Sirene dazu gehört. „Darf ein Rettungswagen im Einsatz einfach ohne zu schauen über jede Kreuzung fahren?“, möchte Sharon wissen. „Ganz so einfach ist es nicht“, weiß Klaus Ruppelt zu berichten, dem man anmerkt, dass ihm das Gespräch mit den interessierten Schülerinnen und Schülern wichtig ist.

„Manchmal bekomme ich gesagt, dass ich mich mehr als Präsident um die Organisation der Landesverkehrswacht kümmern sollte“, sagt er. „Aber um das hier geht’s doch: Junge Menschen zu sensibilisieren, damit Unfälle so weit wie möglich vermieden werden können.“

Und das möchte sich Klaus Ruppelt auch in Zukunft nicht nehmen lassen. Auch hat er der Klasse G1 eine Kiste mit Spielen und Übungsmaterial zur Verkehrserziehung mitgebracht. „Move it Box– Fit für den Straßenverkehr“ steht drauf. Gemeinsam mit den Kindern konnte so die Bedeutung der Farben im Straßenverkehr spielerisch erarbeitet werden. Während die Kinder den Inhalt der Kiste genauer in Augenschein nehmen, ist Klaus gedanklich schon wieder unterwegs. In einer Kita warten junge Menschen auf einen Mann, der mit ihnen ins Gespräch kommen möchte, darüber, wie sie unfallfrei durchs Leben gehen können.

Im Namen der Schule bedankten sich Klassenlehrerin Martina Zaske und Stufenleiter Olaf Körting bei Ruppelt für die Unterstützung.

                     v. li. Martina Zaske, K. Ruppelt, Olaf Körting

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Schulanfänger- Verkehrsanfänger

Spannband- Der unübersehbare Blickfang!

 

Dieses Jahr hatten sich über 55.000 Erstklässler in Hessen auf den Schulweg gemacht. Die Schulanfangsaktion „Tempo runter, bitte! Schulanfang“ macht auf Schulanfänger aufmerksam und fordert Autofahrer zur Rücksicht auf Schulkinder auf.

Die Verkehrswacht Wetzlar führt diese Aktion bereits seit Jahren, so auch 2020, durch, mit der Botschaft, vor allem die motorisierten Verkehrsteilnehmer zum Schuljahresbeginn zu einer besonders vorausschauenden und rücksichtsvollen Fahrweise gegenüber Schulkindern zu motivieren. mehr lesen

 

Foto v. re.: E. Weber, J. Mock, K. Ruppelt, E. Schlagbaum

 

 

Verkehrserzieher der Polizei und VW Wz sorgen für Sicherheit der Schulanfänger

 

Nachdem Mitte August es wieder soweit war, dass nahezu 55.000 Mädchen und Jungen in Hessen ihren Weg in den Schulalltag angetreten hatten, Obwohl zurzeit die Pandemielage alles überlagerte und niemand tatsächlich abschätzen konnte, welche Gefahren Covid-19 für die Einzuschulenden darstellten, bleibt festzustellen, dass die Gefahren im Straßenverkehr für die Schulanfänger noch viel größer und realer erscheinen.

Um dabei den Kleinsten im Straßenverkehr Ängste zu nehmen, organisierten sich die örtlichen Verkehrswachten in Hessen sowie die jeweiligen Polizeibehörden und wollten den Schulweg für „Neulinge“ etwas sicherer machen. Wie in jedem Jahr sichern die Mitglieder der Verkehrswachten sowie die Polizei die Schulwege mit den allseits bekannten Spannbändern „Tempo runter, bitte! Schulanfang“ umfänglich ab. Die sehr auffälligen Banner, die in gelber Farbe den Verkehrsteilnehmern ins Auge stechen, helfen vieler Ort`s, die gefahrenen Geschwindigkeiten und somit auch die Gefahrenquellen auf den Schulwegen zu reduzieren.

In vorbildlicher Zusammenarbeit haben die Verkehrswacht Wetzlar sowie die Beamten der Polizei im Lahn-Dill-Kreis die Schulwege wieder gesichert. Klaus Ruppelt, Vorsitzender Verkehrswacht Wetzlar, und Polizeihauptkommissar Andreas Düding sowie seine Kollegen vom Regionalen Verkehrsdienst Lahn-Dill  appellierten an die motorisierten Verkehrsteilnehmer, auch in diesem Jahr wieder besondere Sorgfalt gegenüber den Jüngsten im Straßenverkehr walten zu lassen, indem sie ihre Fahrgeschwindigkeit im Einzugsbereich von Schulen reduzieren mit dem Motto: „Kinder sind unsere Zukunft!“

So suchten unmittelbar nach Schulanfang die Verkehrswächter K. Ruppelt und H.-J. Eckhardt die Verkehrserzieher in der Polizeistation Ehringshausen auf, um mit ihnen das Spannband öffentlichkeitswirksam zu präsentieren.

 

 

Schulanfänger – Verkehrsanfänger

Spannband - Der unübersehbare Blickfang!

 

Jedes Jahr machen sich tausende Erstklässler auf den Schulweg. Die Schulanfangsaktion „Tempo runter, bitte Schulanfang“ macht auf Schulanfänger aufmerksam und fordert Autofahrer zur Rücksicht auf Schulkinder auf.

Die Verkehrswacht Wetzlar bietet die Aktion mit der Botschaft an, die Verkehrsteilnehmer zum Schuljahresbeginn zu einer besonders vorausschauenden und rücksichtsvollen Fahrweise gegenüber Schulkindern zu motivieren.

Weil Schulanfänger auch Verkehrsanfänger sind, weil sie aufgrund ihres Alters und Entwicklungsstandes im Straßenverkehr zu den schwachen Verkehrsteilnehmern gehören, widmen ihnen nicht nur ihre Eltern sondern auch die Verkehrswachten besondere Aufmerksamkeit.

Grundschulkinder sind schnell von äußeren Reizen abgelenkt, können Geschwindigkeiten nicht einschätzen und erkennen gefährliche Situationen erst dann, wenn sie eingetreten sind. Hinzu kommen Freude und Aufregung in den ersten Schultagen, die die Aufmerksamkeit vom Straßenverkehr ablenken.

Über 2000 Mädchen und Jungen wurden Mitte August in 65 Grundschulen im Altkreis Wetzlar eingeschult, in deren Einzugsbereich jeweils mindestens ein Spannband, das die Verkehrswacht Wetzlar zur Verfügung gestellt hat, in Absprache mit den Mitarbeitern der Bauhöfe der Kommunen angebracht worden ist.

Klaus Ruppelt, Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar, bittet die motorisierten Verkehrsteilnehmer: „Fahren Sie in Wohngebieten und in der Nähe von Schulen langsam und vorausschauend, denn auch Tempo 30 ist dort oftmals zu schnell – seien Sie jederzeit bremsbereit.“

In diesem Jahr suchten die Verkehrswächter K. Ruppelt und H.-J. Eckhardt die Bürgermeister der Kommunen Leun, Björn Hartmann, Schöffengrund, Michael Peller, Hüttenberg, Christof Heller und Braunfels, Christian Breithecker, auf, um ihnen mehrere Spannbänder zu übergeben bzw. diese anschließend anbringen zu lassen und öffentlichkeitswirksam zu präsentieren.

v. li. K. Ruppelt, B.  Hartmann, T. Köhler, A. Fey

v. re. Christian Breithecker, Klaus Ruppelt, Hans-Jürgen Eckhardt

v. li. H.-J. Eckhardt, Chr. Heller, K. Ruppelt, M. Reinl

 

 

Schülerlotsen der Stein-Schule

nahmen mit Bedauern Abschied

 

Die traditionelle Verabschiedung der Schülerlotsen*innen durch die Verkehrswacht Wetzlar konnte in diesem Jahr leider nicht wie geplant stattfinden, da aufgrund der Corona-Krise der Unterrichtsablauf im Hinblick auf die zu treffenden Vorsorgemaßnahmen auch an der Freiherr-vom-Stein-Schule vorzeitig abgebrochen werden musste.

Die zu verabschiedenden Wetzlarer Verkehrshelfer, auch Schülerlotsen genannt, die in den letzten Jahren für die Verkehrssicherheit ihrer Mitschüler*innen im unmittelbaren Einzugsbereich ihrer Schule gesorgt haben und in diesem Zeitraum von Ch. Fäßler betreut worden sind, waren stolz über die von ihnen ehrenamtlich geleistete Arbeit und zeigten sich ein wenig traurig darüber, dass diese Aufgabe nun beendet ist.

 

In einer Befragung durch ihren Betreuer äußerten sie sich zu ihren Erfahrungen und Erlebnissen:

Anna Popov: "Ich bereue es absolut nicht. Es war eine schöne Zeit, in der ich sehr viel (fürs Leben) gelernt habe. Ich habe meinen Dienst sehr gerne gemacht und hatte immer sehr viel Spaß beim jährlichen Schülerlotsenwettbewerb.“ Anna hatte an drei Wettbewerben teilgenommen und dabei einen hervorragenden dritten und zweimal einen guten siebenten Platz erreicht und damit die Frh.-v.-Stein- Schule gut vertreten.
 

Alisa Breser: "Schade, dass wir durch Corona nicht noch einmal am Landesschülerlotsenwettbewerb teilnehmen konnten." Alisa hat bei ihrer einmaligen Teilnahme am Landeswettbewerb einen guten siebenten Platz erzielt.
 

Marianna Abb: "Was für mich eine gute Erinnerung an die Zeit als Schülerlotsin ist, dass wir uns hingestellt haben, um andere Schüler und Menschen zu schützen. Es war eine schöne Zeit, da wir morgens bessere Laune hatten, wenn jüngere Schüler uns angelächelt und gefragt haben, wieso wir das machen und ob sie dies später auch machen dürften. Das hat mir gezeigt, dass jüngere Schüler uns als Vorbilder sehen."
 

Luis Coletta: "Als Rückblick auf die Zeit als Schülerlotse kann ich nur sagen, dass es sehr schön war, Verantwortung zu übernehmen. Auch an Schulfesten war es immer schön, da man dort von den Eltern immer gelobt wurde und man das Gefühl hatte, dass sie sich gefreut haben, dass wir da waren, um ihre Kinder sicher über die Straße zu bringen."
 

Die zu verabschiedenden Lotsen Marianna Abb, Jannick Benner, Alisa Breser, Luis Coletta, Benjamin Hoffmann-Rothe, Dilara Kaya und  Anna Popov werden von dem Vorsitzenden der Verkehrswacht Wetzlar mit Übergabe der Urkunden für ihre sehr anzuerkennende Leistung mit Lob und Dank verabschiedet.

 

 

                              Foto v. li Alisa Breser und Anna Popov

 

 

Vorzeitiger Abschied der Solmser Bus Scouts

 

Da aufgrund der Corona-Krise die zu treffenden Vorsorgemaßnahmen der Unterrichtsablauf auch an der Gesamtschule Solms vorzeitig abgebrochen werden musste, konnte in diesem Jahr die alljährliche Verabschiedung der Busscouts durch die Verkehrswacht Wetzlar leider nicht wie geplant stattfinden.

Die Schüler und Schülerinnen sind nicht mehr zu erreichen, da der Tag ihrer letzten schriftlichen Prüfung auch ihr letzter Schultag gewesen ist.

Die „gute Seele“ der Scouts, die Lehrerin Heike Laux, berichtet über die Arbeit ihrer Bus Scouts, dass diese mit hohem Engagement dazu beigetragen hätten, dass ihre Mitschüler einen gesicherten und geordneten Einstieg in die Busse hätten vornehmen können und auch die Fahrten selbst ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen seien.

Besonders hervorzuheben sei in diesem Jahr das Engagement von Florian Rößler, der sich etliche Male mit rücksichtslosen Autofahrern habe auseinander setzen müssen, welche, um ihre Kinder von der Schule abzuholen, ordnungswidrig entweder auf dem Haltstreifen der Busse oder so verkehrsbehindernd geparkt hätten, dass die Busfahrer nur mit großer Mühe, wenn überhaupt, vorbei gekommen wären. Mit großer Geduld habe er jedes Mal das Gespräch mit den Autofahrern gesucht und diese höflich gebeten, ihre Autos an passender, dafür vorgesehener, Stelle abzustellen. Leider sei die Einsicht der Autofahrer selten zu erkennen gewesen, sodass es etlicher Diskussionen bis hin zur Drohung der Weitergabe des Sachverhaltes an die Schulleitung mit möglicher Anzeige bedurft habe. Florian habe die Schwierigkeiten exzellent gemeistert und sei immer höflich, aber bestimmt geblieben, auch wenn er sich seitens der Fahrer öfter Beleidigungen oder Unverschämtheiten habe anhören müssen.

 Aber auch alle anderen Bus Scouts hätten ihren „Job“ hervorragend ausgeübt, indem sie dafür gesorgt hätten, dass ihre Mitschüler sich ordnungsgemäß in Zweierreihen aufgestellt, um auf den Bus  zu warten, dass es während des Einstiegs zu keinen Drängeleien gekommen sei und auch während der Fahrt es keine unangenehmen Zwischenfälle gegeben habe.

H. Laux hatte den abgehenden Bus Scouts Nike Ambrosius, Lana Baajour, die beim letzten Buslotsenlandeswettbewerb in Bebra einen sehr guten 6. Platz erreicht hatte, Marie Fé Reker,  Letizia Bernhard, Gülay Yildiz und Florian Rößler bereits mit Überreichung einer Urkunde verabschiedet.

Der Vorsitzende der Verkehrswacht Wetzlar hat sich bei H. Laux und den Buslotsen bereits für ihre geleistete ehrenamtliche Arbeit bedankt.     

 

Besondere Ehrung für Solmser Senioren

 

Seit nun sieben Jahrzehnten zeichnet die Deutsche Verkehrswacht "Bewährte Kraftfahrer" aus, deren nachweislich "punktefreies" und im Ganzen damit vorbildliches Verhalten als durchgehend aktive Kraftfahrer am Straßenverkehr als ein gutes und nachahmenswertes Beispiel vor allem auch für junge motorisierte Verkehrsteilnehmer dienen soll. Klaus Ruppelt, Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar, hatte den 87 Jahre alten Verkehrsteilnehmer Gerhard Spengler im heimischen Garten in Solms im Kreise seiner Familie im Namen der Verkehrswacht Wetzlar als Bewährten Kraftfahrer ausgezeichnet.

Er wendet sich an den zu Ehrenden und weist darauf  hin, dass die Deutsche Verkehrswacht bewährte Kraftfahrer als Anerkennung für vorbildliches Verhalten im Straßenverkehr auszeichne. Eine Auszeichnung könnten alle Kraftfahrer mit langjähriger positiver Fahrzeit erhalten.

Die Auszeichnung als bewährter Kraftfahrer hat eine Doppelnatur. Einerseits dient sie als Anerkennung für vorbildliches Verhalten im Straßenverkehr in der Vergangenheit, d.h. dem Auszeichnungszeitraum; gleichzeitig nimmt sie den Ausgezeichneten für die Zukunft in die Verantwortung. Mit der Annahme der Auszeichnung willigt der Kraftfahrer ein, sollte er zukünftig als Fahrer aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, auch weiterhin durch umsichtiges, rücksichtsvolles und hilfsbereites Verhalten im Straßenverkehr gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern Vorbild sein. Die Auszeichnung bedeutet also sowohl Anerkennung als auch Verpflichtung.

Der auszuzeichnende Kraftfahrer hatte sich in diesem Sinne als mustergültiger Verkehrsteilnehmer erwiesen.

Der am 6.2.1933 in Burgsolms geborene G. Spengler hatte am 9.5.1950 im Alter von 17 Jahre aufgrund einer amtlichen Sondererlaubnis nach erfolgreicher Fahrprüfung den grau-braunen Führerschein des Dampfkesselüberwachungsvereins, Frankfurt erhalten, den er seitdem voller Stolz bei sich trägt. In der Folge konnte den PKW seines Vaters, einen Opel Kapitän, als einen von fünf in Burgsolms gemeldeten Fahrzeugen vor allem nach Feierabend benutzen, während er tagsüber zu seiner Arbeitsstätte in Albshausen mit dem Fahrrad fuhr. In den 70 Jahren war er Besitzer mehrerer verschiedener Fahrzeuge, mit denen er regelmäßig am Straßenverkehr teilgenommen und sich nunmehr entschieden hat, auf die Benutzung eines Kraftfahrzeugs zu verzichten.

Zum Abschluss überreichte K. Ruppelt in Begleitung von H.-J. Eckhardt dem bewährten Kraftfahrer als Auszeichnung für sein langjähriges vorbildliches Verhalten im Straßenverkehr eine Urkunde, die er erfreut entgegennahm.

sitzend Gerhard Spengler mit Ehefrau u. Tochter, K. Ruppelt

Ehrung „Bewährter Kraftfahrer“ in Braunfels

Im Hotel „Zum Solmser Hof“ in Braunfels, zeichnete der Vorsitzende der Verkehrswacht Wetzlar Klaus Ruppelt am 06. Februar 2020 zwei bewährte Kraftfahrer aus.   mehr lesen

 

Von links: J. Könicke, S. Abel, K. Ruppelt, L. Richter und H.-J. Eckhardt Foto: Verkehrswacht

Deutscher Verkehrsgerichtstag,                               der 58. im Jahr 2020

Stets zu Beginn des Jahres steht das seit 1963 wichtigste Get-Together für Deutsche Verkehrsrechtler in Goslar an, an dem auch Klaus Ruppelt, Vorsitzender Verkehrswacht Wetzlar teilgenommen hat. Vom 29. bis 31. Januar waren über 1800 Fachleute aus allen Bereichen des Verkehrssektors angereist. nicht nur Juristen, sondern auch Mediziner, Psychologen und Verkehrswissenschaftler, zudem waren Prüfgesellschaften und Automobilclubs, die Versicherer und Fahrlehrerverbände, die Politik und Verwaltung vertreten. Wie schon so häufig in den vergangenen Tagungen, stand auch diesmal die Verkehrssicherheit im Fokus, vorliegend mit dem Thema: Aggressivität im Straßenverkehr. mehr lesen

 

Verkehrswacht Wetzlar ehrt Braunfelser Senioren

Von links Hans-Jürgen Eckhardt (Verkehrswacht Wetzlar), Manfred Glaßner, Helmut Lehnert, Peter Baumann, Margret Hofmann-Weber, Christian Breithecker, Renate Klesse, Karlheinz Gräb und Klaus Ruppelt. Foto: Ewert

Im Ausstellungsraum des Braunfelser Autohauses Maurer zeichnete die Verkehrswacht Wetzlar in Person ihres seit nunmehr 38 Jahren amtierenden Vorsitzenden Klaus Ruppelt sechs bewährte Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer aus, davon vier aus Braunfels sowie je einen aus Wetzlar und Driedorf. Auch Bürgermeister Christian Breithecker war der Einladung der Verkehrswacht zur Teilnahme an der kleinen Feier gerne gefolgt und berichtete in einem Grußwort aus seinen eigenen Erfahrungen mit dem örtlichen Straßenverkehr als Chef der lokalen Verkehrsbehörde.

Klaus Ruppelt gehört zudem seit 1985 dem Vorstand der Landesverkehrswacht Hessen an, wurde 1990 stellvertretender Vorsitzender und ist seit 2009 Präsident der Landesverkehrswacht Hessen. Darüber hinaus ist der in Braunfels beheimatete ehemalige Verkehrsrichter Mitglied im Vorstand der Deutschen Verkehrswacht, die ihren Sitz in Berlin hat. Er überreichte die Auszeichnungen der Deutschen Verkehrswacht - die in dieser Weise bewährte und als Vorbild hervorgehobene Kraftfahrer seit nunmehr 70 Jahren ehrt - an Manfred Glaßner (Braunfels) und Karlheinz Gräb Driedorf) für 50 Jahre (goldenes Lorbeerblatt), an Renate Klesse (Braunfels), Margret Hofmann-Weber (Wetzlar) und Peter Baumann (Braunfels) für 40 Jahre (goldene Nadel mit Eichenkranz) sowie an Helmut Lehnert (Braunfels) für 25 Jahre (silberne Nadel mit Eichenkranz).

Senioren, jüngere und junge Menschen sind allesamt gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer, gerade auch als Autofahrer, so Ruppelt. Alter sei keine Krankheit und rechtfertige keinesfalls eine abschätzige Sicht auf betagtere Verkehrsteilnehmer. Zumal diese am Unfallgeschehen weit unterdurchschnittlich beteiligt seien. Lediglich bei vier Prozent aller Verkehrsunfälle treten Senioren als Verursacher in Erscheinung, dagegen sind es bei 30 Prozent der Unfälle Fahrzeugführer zwischen 18 und 25 Jahren. Ältere Autofahrer "leben" von ihrer Routine und einer deutlich defensiveren Fahrweise mit entsprechend weniger negativen Folgen.

Die Statistik spreche jedenfalls nicht gegen die ältere Generation beim Autofahren. Gleichzeitig sollte sich aber jeder Senior am Steuer und jede autofahrende Seniorin jenseits von 60 und spätestens 70 Lebensjahren darüber in Klaren sein, dass im Alter - und dies ist ein natürlicher, jeden Menschen betreffenden Prozess -Sehkraft, Gehör und Reaktions-vermögen nachlassen. Das aber wirke sich natürlich nicht zwangsläufig auf die Sicherheitslage aus, vor allem dann nicht, wenn die Auto fahrenden Senioren sich dieser Umstände bewusst sind und danach handeln. Und gerade dann als Vorbilder im Straßenverkehr gelten, die beispielhaft auszuzeichnen ein Anliegen der Verkehrswacht ist.

"Die Verkehrsmoral hat leider drastisch nachgelassen, ebenso die Fahrtüchtigkeit - auch, weil die Elektronik im Fahrzeug dominiert und dadurch das Fahrgefühl nachlässt", ließ Bürgermeister Breithecker nicht nur aufgrund seiner eigenen, persönlichen Erfahrungen als Verkehrsteilnehmer wissen, sondern er stelle dies gerade in seiner per Gesetz und kraft Amtes ihm übertragenen Funktion als Chef der Verkehrsbehörde für den Bereich der Stadt Braunfels fest. Verkehrszeichen würden offenbar mehr als Empfehlungen denn als Vorschriften angesehen, besonders beim Parken. Verkehrsbehinderndes Parken werde jedoch mittlerweile mit 70 Euro plus zuzüglich eines "Punktes in Flensburg" geahndet. Auch sei ihm die zunehmende Raserei ein Dorn im Auge. Der Bürgermeister kündigte verstärke Verkehrskontrollen an. Nicht nur tagsüber, sondern auch nach Feierabend und an Wochenenden. Auch die "Reizschwelle" ist laut Breithecker deutlich gesunken. Als Beispiel führte Breithecker "das Chaos" in Sachen Schulweg ins Feld. "Hier ist mehr Elternverantwortung gefragt."

 

Neun Buslotsen der IGS Solms nahmen mit Erfolg an dem 14. Buslotsen-Landeswettbewerb in Bebra teil

v.l.n.r.: Gerhard Brink, Klaus Ruppelt, Ivonne Buchenau, Alina Rößler, Yannik Trott, Lana Baajour, Tim Ebert, Maren Knacker, Reinhold Bleß, Landrat Dr. Koch

Großer Tag für die Beruflichen Schulen in Bebra, Landkreis Hersfeld-Rotenburg, denn die Bildungseinrichtung wurde erstmals als Austragungsort, für den seit 14 Jahren in Hessen stattfindenden Buslotsenwettbewerb auserkoren.

Darüber freuten sich die Ehrenamtlichen der Kreisverkehrswacht Hersfeld-Rotenburg, die Schulleiterin Ivonne Buchenau, Landrat Dr. Michael Koch sowie Bebras Bürgermeister Uwe Hassl besonders, denn man konnte für eine solche hessenweite Veranstaltung mit der Aula der Beruflichen Schulen Bebra einen würdigen Veranstaltungsort vorweisen.

Die Landesverkehrswacht Hessen hatte 29 Buslotsen - auch Schulwegbegleiter bzw. Bus-Scouts genannt – aus dem Hessenlande zur Teilnahme am 14. Buslotsen-Landeswettbewerb auf das Gelände der Beruflichen Schulen eingeladen.

 

Sie vertraten die z. Zt. etwa 600 Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 – 16 Jahren, die als Lotsen ehrenamtliche Arbeit für die Sicherheit ihrer Mitschüler an Bushaltestellen und als Begleiter während der Fahrt leisten. Zudem schlichten sie Streitigkeiten und verhindern Vandalismus vor Ort.

Die neun aktiven Solmser Buslotsen Nike Ambrosius, Lana Baajour, Ayleen Wiedecke, Marie-Fé Reker, Florian Rößler, Julien Förster, Jamie Jotte, Rachel Bastian, Marius Knöß, sowie die zwei sie begleitenden Marvin Maage, Leon Bonk, die alle bereits in der zurückliegenden Zeit routiniert und engagiert an ihrer Schule den Dienst für ihre Mitschüler versehen haben, nahmen  in Begleitung ihrer Betreuer Heile Laux und Klaus Simon an dem Wettbewerb teil.

Zu Beginn der Veranstaltung hatte die Schulleiterin als Gastgeberin alle Teilnehmer des Wettbewerbs begrüßt und hieß insbesondere die Lotsen herzlich willkommen. Sie lobte den freiwilligen ehrenamtlichen Einsatz der Jugendlichen und hob die Bedeutung des Buslotsendienstes hervor. Sie freute sich, dass an ihrer Schule von der Landesverkehrswacht Hessen ein derart besonderer Wettbewerb durchgeführt werde. Bürgermeister Uwe Hassel trug in seinen Grußworten in einer lockeren Weise seine Einschätzung der Besonderheit des von den Lotsen geleisteten Dienstes zugunsten ihrer Mitschüler vor.

 

Präsident Klaus Ruppelt schloss sich diesen Grußworten an und erklärte: Buslotsen sind wie die Schülerlotsen ein unverzichtbarer Baustein in der Schulwegsicherheit. Er wies auf die unschätzbare gesellschaftliche Bedeutung der Buslotsen hin, die in dem Betreuungsbereich der für sie zuständigen örtlichen Verkehrswachten landesweit ehrenamtlich tätig seien. Stolz zeigte er sich aber auch über die Anwesenheit der Ehrengäste, die mit ihrer Teilnahme die Wertschätzung des Engagements der versammelten jungen Menschen bezeugten.

Er bedankte sich bei der Schulleiterin Buchenau für die Bereitschaft, „ihr Haus“ für die Durchführung der Veranstaltung zur Verfügung zu stellen.

Nach den „Lobeshymnen“ auf ihre Arbeit begann der von den Lotsen sehnlichst erwartete Start des Wettbewerbs, in dem sie endlich ihr Können unter Beweis stellen konnten.

Begonnen wurde mit dem Wissenstest, der die Lösung wichtiger Fragen speziell für Buslotsen enthielt. Den Hauptteil des Wettbewerbs bildete das Rollenspiel, bei dem jeweils zwei Buslotsen, die einander zugelost worden waren, am und in einem Schulbus ihr Verhalten und Geschick bei der Lösung verschiedener Problemsituationen nachspielten.

Dabei zeigten sie, worauf es bei der Deeskalation von Konfliktsituationen ankommt. Ruhige, freundliche, aber klare Anweisungen gaben alle Lotsen, denen jeweils ein Schüler als „Konfliktverursacher“ gegenübergestellt wurde. Nach jedem Rollenspiel wurden die beiden Akteure durch eine fachkundige Jury bewertet.

Als drittes Element musste die Geschwindigkeit eines von einem Polizisten geführten Motorrades sowie eines PKWs geschätzt werden, wobei die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit so genau wie möglich getroffen werden musste. Die Genauigkeit der jeweils geschätzten Geschwindigkeit wurde durch ein Radarmessgerät am Straßenrand gleichzeitig festgestellt. 

Bei dem im Außenbereich durchgeführten Trocken-Ski-Slalom, den jeweils zwei ausgeloste Wettbewerber gemeinsam zu absolvieren hatten, mussten sie durch Schnelligkeit und Exaktheit ihre Teamfähigkeit beweisen.

Danach bestand noch für alle die Möglichkeit, am sogenannten Reaktionstestgerät die Fähigkeit zu testen, wie schnell die Teilnehmer auf plötzliche Verkehrshindernisse reagieren.

Nach dem Wettbewerb fand die Siegerehrung statt, die vom Vorsitzenden der Landesverkehrswacht Klaus Ruppelt und Landrat Dr. Michael Koch vorgenommen wurde. Siegerin wurde Alina Rößler, Schülerin der Geschwister-Scholl-Schule, Niddatal; den zweiten Platz belegte Yannic Trott, Schüler der Werratalschule Heringen und Dritter wurde Tim Ebert, Schüler der Wigbertschule, Hünfeld. Den 4. Platz erreichte Maren Knacker, Schülerin der Mittelpunktschule Hohe Rhön, Hilders.

Als großem Erfolg verzeichneten Julian Förster, der den 5. Platz belegte und Lana Baajour, die den 6. Platz erzielte, beide IGS Solms, die ihre Schule auch zur Freude ihrer Betreuer Laux und Simon erfolgreich vertraten. Aber auch Jamie Jotte und Nike Ambrosius konnten über den von ihnen jeweils erreichten siebten Platz mehr als stolz sein. Jeder teilnehmende Buslotse erhielt eine Urkunde und ein Präsent; die sechs Bestplatzierten erhielten außerdem Preisgelder.

„Mit diesem Wettbewerb soll die Motivation für den ehrenamtlichen Einsatz der Buslotsen gefördert und ihre soziale Kompetenz gestärkt werden, zugleich sprechen wir den Schülern Dank für ihr professionelles und routiniertes Auftreten aus“ beendete der Präsident den Wettbewerb und betonte zugleich: „Dieser Wettbewerb ist einmalig in Deutschland!“

Licht-Test-Wochen 2019 sind eröffnet 

Verkehrswacht Wetzlar wirbt für die Aktion

Am 1. Oktober war es wieder so weit. Noch bis zum 31. Oktober  können Autofahrer die Beleuchtungsanlage ihres Fahrzeuges in den Meisterbetrieben der Kfz-Innungen kostenlos überprüfen und bei Bedarf korrigieren lassen.

 

Der „Licht-Test“ ist die bundesweit größte Verkehrssicherheitsaktion und ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Der Licht-Test wird u.a. vom Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe und der Deutschen Verkehrswacht mit Unterstützung durch den ADAC organisiert.

 

Klaus Ruppelt, Vorsitzender Verkehrswacht Wetzlar: „Der letzte Licht-Test im Jahr 2018 hat gezeigt, dass jedes dritte Fahrzeug mit einem Mangel an der Beleuchtungsanlage unterwegs ist. Das ist ein deutlicher Beleg dafür, wie notwendig diese Aktion für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ist. Die Verkehrswacht Wetzlar unterstützt die Aktion  und stellt Spannbänder für die Verkehrssicherheitsaktion zur Verfügung.

 

Die Verkehrswachtmitglieder Hans-Jürgen Eckhardt und Hermann Dörfler  sowie Klaus Ruppelt  machen  auf die Aktion, die unter dem Motto „Schafft Sicherheit und schützt Leben“ läuft in Braunfels darauf aufmerksam, wie wichtig ab den Herbstmonaten eine einwandfreie Beleuchtungsanlage an den Kraftzeugen ist, um das Unfallrisiko zu senken. So brachten sie mit Zustimmung und Unterstützung der Stadt Braunfels sowie von Bürgern der Stadt über der Berliner Straße und am Kreisel der Wetzlarer Straße sowie am Autohaus Maurer mit dem Werkstattleiter Dieter Heiliger jeweils ein Spannband „Licht-Test“ an mit dem Ziel, die motorisierten Verkehrsteilnehmer zu motivieren, sich noch an der kostenlosen Überprüfung ihres Kfz bei den einheimischen Autohäusern zu beteiligen und die Licht-Test-Plakette an der Frontscheibe platziert zu bekommen.

Verkehrsfreigabe der A 45 Talbrücke Dorlar

Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen hatten eingeladen, am 17. September der Freigabe der Dorlarer Autobahnbrücke teilzunehmen.

Neben dem Parlamentarischen Staatssekretär Steffen Bilger MdB und Staatsminister Tarek Al-Wazir nahmen H.-J. Irmer MdB, Reg. Präs. Dr. C. Ullrich, die Landtagsabgeordneten Dr. M. Büger und S. Grüger sowie Erster Kreisbeigeordneter R. Esch und Stadtrat N. Kortlüke sowie auch der Vorsitzende der Verkehrswacht Wetzlar – auch Präsident der LVW Hessen - K. Ruppelt teil.

Die Autobahn 45 als Verbindung der Ballungsräume Rhein-Main und Rhein-Ruhr ist etappenweise in den 1960er – und 1970er Jahren gebaut worden. Wegen der zahlreichen Brücken trägt sie den Titel „Königin der Autobahnen“. Nach 50 Jahren und mit wachsender Verkehrsbelastung befinden sich die meisten großen Talbrücken der A45 in einem maroden Zustand und müssen ersetzt werden, wobei in Hessen zwischen dem Gambacher Kreuz und der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen 22 Bauwerke erneuert werden müssen. Die Dorlarer Talbrücke ist der 5. fertige Neubau.

Die Begrüßung erfolgte durch den Präsidenten Hessen Mobil Gerd Riegelhuth, der u.a. auch anmerkte, dass beim Bau der Autobahn 45 und ihrer Talbrücken Ende der 60er-Jahre die Verkehrslasten viel geringer gewesen seien.

„An der A 45 haben sich die Freunde des Spannbetons Ende der 60er Jahre verwirklicht! sagte Hessens Verkehrsminister Al-Wazir und lobte: „Die Brücken haben durchaus Eleganz. Abbruch und Bau waren aufwändiger als erwartet. Unterm Strich steht für die Autofahrer jedoch ein Gewinn an Sicherheit und Komfort.

„Für so viel Verkehr, wie heute über die Autobahn rollt, waren die Brücken nicht geplant. Aktuell rollen etwa 54.000 Fahrzeuge über die Fahrstreifen. Der Schwerlastverkehr hat seit den 70erm Jahren um 500% zugenommen“, erläuterte Steffen Bilger.

„Rund 61 Millionen Euro hat das Land Hessen in den Ausbau der Talbrücke investiert und damit kann die A 45, die eine wichtige Verbindung zwischen Ruhrgebiet und dem Rhein-Main-Gebiet ist, eine ganze Region erschließen“, so Al-Wazir.

Anschließend gaben S. Bilger, T. Al-Wazir und G. Riegelhuth sowie die weiteren offiziellen Teilnehmer das 490m lange Bauwerk frei.

Rabenau: Einmal lächeln, bitte !

Ein Dialog-Display soll vor Kindergärten und Schulen in Rabenau für Verkehrssicherheit sorgen, ein freundliches Lächeln gibt es für rücksichtsvolles Fahren. 

Florian Langecker, Sabine Lippert, Monika Holzapfel, Klaus Ruppelt und Andreas Zenkert (v.r.), haben Grund zur Freude, lächelt doch das Smiley gerade. Foto: Wisker

Die Ferien sind vorbei und für viele Kinder hat die Schule wieder begonnen. Gerade auf die ABC-Schützen sollten Autofahrer Rücksicht nehmen, wird allerorten gemahnt. Doch grundsätzlich sollte man in der Nähe von Schulen und Kindergärten den Fuß vom Gas nehmen.

Wer das berücksichtigt, wird seit Kurzem beim Londorfer Kindergarten Rabennest mit einem freundlichen Lächeln belohnt. Nicht nur das - es kommt auch der Hinweis, mit welcher Geschwindigkeit man unterwegs ist. Ein sogenanntes Dialog-Smiley belohnt hier rücksichtsvolle Autofahrer mit einem Lächeln. Wer zu schnell fährt, dem zeigt das Display eine „Flunsch“, soll heißen, es zieht die Mundwinkel weit nach unten. Rabenaus Bürgermeister Florian Langecker, die stellvertretende Kindergartenleiterin Sabine Lippert, Monika Holzapfel (Leiterin der Rabenschule), Andreas Zenkert (Leiter des Ordnungsamts der Gemeinde Rabenau) und Klaus Ruppelt, Präsident der Landesverkehrswacht Hessen stellten das Dialog-Smiley vor.

Zwar habe die Gemeinde Rabenau ein Messgerät, das die Geschwindigkeit anzeigt, aber keinen Blitzer, erklärte Florian Langecker. Er sei froh, dass man nun diese Hinweistafel habe. Sie wird im Wechsel an den Kindergärten und Grundschulen in Rabenau eingesetzt und hoffentlich viele Autofahrer mit einem freundlichen Lächeln statt eines grimmigen Gesichtsausdrucks belohnen.

Monika Holzapfel und Sabine Lippert wiesen darauf hin, dass die Kinder allein aufgrund ihrer Körpergröße häufig von parkenden Autos verdeckt und nicht zu sehen seien. So kam es auch an der Londorfer Grundschule schon zu brenzligen Situationen, wie Monika Holzapfel zu berichten wusste. Sicherlich kein Einzelfall. Klaus Ruppelt erläuterte das Prinzip: 2017 hätten das hessische Verkehrsministerium, der ADAC Hessen-Thüringen und die Landesverkehrswacht die Aktion "ein Smiley für die Verkehrssicherheit" gestartet. Jedes Jahr erhalten 48 hessische Kommunen im Rahmen einer Verlosung ein solches Display. Die Kosten von insgesamt 75 000 Euro werden vom Ministerium und dem ADAC Hessen-Thüringen getragen, aber auch anteilmäßig von der Verkehrswacht übernommen; sie unterstützt die Aktion darüber hinaus insbesondere bei der Organisation, übernimmt die Verantwortung für die Bereitstellung und den Einsatz der Dialog-Displays. Überwiegend vor Kindergärten und Schulen, aber auch vor Seniorenheimen und ähnlichen Einrichtungen finden die Displays ihren Platz.

Dialog-Displays können erheblich zur Sicherheit beitragen. „Selbst wenn wir durch die Dialog-Displays nur einen einzigen Unfall verhindern, hat sich der Einsatz schon gelohnt", so Ruppelt. 

Ein Smiley für Autofahrer

Pünktlich zum Schulanfang wird vorbildlichen Autofahrern vor der Schloss-Schule in Braunfels ein Lächeln geschenkt. „Die Belohnung auf dieser Leuchtanzeige bewirkt innerhalb des Straßenverkehrs mehr als eine Bestrafung“, resümiert Klaus Ruppelt, Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar und Präsident der Landesverkehrswacht Hessen.

Als eine von 48 hessischen Kommunen erhielt die Stadt Braunfels ein sogenanntes Dialogdisplay, das die Geschwindigkeit eines sich nähernden Autos misst und gleichzeitig anzeigt. Fährt das sich nähernde Fahrzeug zu schnell, blinkt ein roter, grimmiger Smiley. Hält der Fahrer die zulässige Geschwindigkeit ein, leuchtet ein lachender Smiley auf. Unfallforscher haben ermittelt, dass dieses Dialog-Display die Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen beispielsweise vor Schulen und Kindergärten dauerhaft um rund 50 Prozent senken kann. Daher haben das hessische Verkehrsministerium, der ADAC Hessen-Thüringen und die Landesverkehrswacht 2017 die Aktion „Ein Smiley für die Verkehrssicherheit“ gestartet. Die Kosten von insgesamt 75.000 Euro tragen das Ministerium und der ADAC Hessen-Thüringen, wobei die Landesverkehrswacht anteilmäßig Unterstützung leistet; sie organisiert die Aktion, übernimmt die Verantwortung für die Bereitstellung und den Einsatz der Dialog-Displays.

Bei der Auswahl des genauen Standorts werden die Mitarbeiter des Ordnungsamts in Braunfels von der Verkehrswacht unterstützt. Ruppelt sieht die Dialogdisplays als einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. „Selbst, wenn wir durch die Dialog-Displays nur einen einzigen Unfall verhindern, hat sich der Einsatz schon gelohnt. Die Verkehrswacht unterstützt die Kommunen mit vielseitigen Aktivitäten.

Im Beisein vom Braunfelser Bürgermeister Christian Breithecker wird die neue Leuchtanzeige gleich am ersten Schultag in der Gartenstraße getestet. „Ich bin erstaunt, wie  weit entfernt die Geschwindigkeit bereits angezeigt wird“, lobt er das Dialog-Display. „Aus der täglichen Praxis meiner Mitarbeiter wissen wir schon genau um die kritischen Stellen in unserem Straßenverkehr. Darum ist es eine gute Sache, genau an diesen Punkten einen Hinweis an die Autofahrer zu installieren: Achtung, hier sind vor allem Kinder oder ältere Menschen in Gefahr!“

Doch heute gibt es keinen Grund für einen traurigen Smiley. Alle Autofahrer, die daran vorbeikommen, fahren vorsichtig. Als Dankeschön erhalten sie nicht nur ein Lächeln, sondern der Breithecker winkt ihnen dankbar zu.

Alle Autofahrer fahren am ersten Schultag zur Freude von Ordnungspolizist Johannes Falke, Bürgermeister Christian Breithecker, Klaus Ruppelt und den Leiter der Bürger- und Ordnungsverwaltung Helge Kalte vorbildlich.

Foto: Stadt Braunfels

Auftakt der Licht-Test-Wochen 2019 beim Autohaus „Huttel & Groß“ in Wetzlar 

Seit 62 Jahren wird in Deutschland jeweils im Oktober die Verkehrssicherheits-Aktion "Licht-Test" von der Deutschen Verkehrswacht gemeinsam mit dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe öffentlichkeitswirksam durchgeführt. Stets mit dem Ziel, Autofahrer wie Kraftfahrzeuge auf die besonderen Herausforderungen der dunklen und kalten Jahreszeit vorzubereiten. Noch immer ergeben die Statistiken, gerade auch jene der kostenlosen und stets wiederkehrenden Licht-Test-Aktionen, die nach den Vorgaben der Straßenverkehrszulassungsordnung die Einstellung der Beleuchtungsanlage überprüfen, dass fast ein Drittel aller überprüften Fahrzeuge mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs ist. Zwangsläufig erhöht sich die Unfallgefahr.
"Mit dem Lichttest schaffen wir seit vielen Jahren ein unkompliziertes Angebot, damit Autofahrer sicherer durch die dunkle Jahreszeit kommen" fasste Klaus Ruppelt, Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar und Präsident der Landesverkehrswacht Hessen, Sinn und Zweck der Licht-Test-Aktion zusammen. Ruppelt zählte zu den Teilnehmern der Auftaktveranstaltung zu den Licht-Test-Wochen vom 1. bis zum 31. Oktober, für die für den Bereich des Lahn-Dill-Kreises das Peugeot-Autohaus "Hain am Ring" in Aßlar auserkoren worden war. Vizelandrat Heinz Schreiber vertrat den Landkreis, Kreishandwerksmeister Ralf Jeschke und KH-Geschäftsführer Sebastian Hoffmanns sowie der stellvertretende Obermeister der Kfz-Innung Lahn-Dill, Frank Linke, das Handwerk. Weiter waren Aßlars Bürgermeister Roland Esch, PHK Andreas Düding als Vertreter des PP MIttelhessen, ein Vertreter der Verkehrswacht Dillenburg anwesend und natürlich Autohaus-Geschäftsführer Thilo Hain als Gastgeber. "Schafft Sicherheit und schützt Leben" lautete treffend das Motto der diesjährigen Beleuchtungsaktion, das Heinz Schreiber um die Erkenntnis "Gesehen werden und selbst gut sehen" ergänzte. Kreishandwerksmeister Jeschke dankte den Innungsbetrieben des heimischen Kfz-Handwerks für ihre Teilnahme an der Aktion, die unter der Schirmherrschaft des Bundeministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gemeinsam vom Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe und der Verkehrswacht Deutschland organisiert sowie von ADAC, Auto Bild, Fuchs Schmierstoffe, Osram und dem Zentralverband Augenoptiker unterstützt wird; begleitet wird die Aktion in diesem Jahr von Peugeot als dem offiziellen Auto-Partner des Licht-Tests 2018.

Die Teilnehmer an der Licht-Test-Auftaktveranstaltung in Aßlar appellieren an die Autobesitzer und -fahrer, dieses Angebot anzunehmen, das die Sicht- und Funktionsprüfung einer vorschriftsmäßigen Einstellung der Scheinwerfer bei allen Lichtsystemen des Autos umfasst. Parallel dazu bieten Fachbetriebe des Augenoptikerhandwerks kostenlose Sehtests an. Gutes Sehen ist im Straßenverkehr nicht selten lebenswichtig. Bruchteile von Sekunden können darüber entscheiden, ob eine Situation richtig eingeschätzt wird und eine angemessene Reaktion möglich ist. Bei bestandenem Licht-Test weist eine Plakette, die für die Anbringung an der Windschutzscheibe gedacht ist, auf die erfolgreich abgeschlossene Überprüfung hin und ist für die Polizei Ausweis einer funktionierenden Beleuchtungsanlage.

v.l.n.r.: O. Zimmermann, K. Ruppelt, G. Färber, R. Jeschke, P. Stöcklein, H.-L. Greeb, Katja Groß, H. Fischer, M. Wagner, R. Esch, R. Jackwerth und am Testgerät Andreas Groß. Foto Ewert

8. Wetzlarer Polizeischau – das Aushängeschild    für Wetzlar

Foto v.r. Hans-Jürgen Eckhardt, Karlheinz Gräb, Klaus Ruppelt

12 000 Zuschauer suchten am 4. August bei bestem Wetter das Stadion der Stadt Wetzlar auf, um sich die Vorführungen von Polizei und Hilfsorganisationen – so auch die der Verkehrswacht Wetzlar -, die ehrenamtlich an der „Präsentation der Sicherheit“ mitwirkten, anzuschauen. Hans Jürgen Irmer, MdB und Vorsitzender der Bürgerinitiative Pro Polizei, dankte im Rahmen seiner Begrüßung allen Aktiven aus Behörden, Hilfsorganisationen und Vereinen, die unentgeltliche ehrenamtliche  der Veranstaltung durch ihre Teilnahme und in ihrer Gesamtheit letztlich die Schau darstellten.

Hessens Innenminister Peter Beuth, der die Schirmherrschaft über die Wetzlarer Polizeischau übernommen hatte, dankte in seinem Grußwort dem Verein „Pro Polizei Wetzlar“ für sein langjähriges Engagement.

  „Die Mitglieder der Initiative ‚Pro Polizei Wetzlar‘ setzen sich tatkräftig und ehrenamtlich für die Polizei ein. Dabei tragen sie zum Gemeinwohl bei, indem sie Prävention betreiben, das Bürgerverständnis für die Aufgaben der Polizei fördern und die Nachbarschaftshilfe unterstützen. Die ‚Wetzlarer Polizeischau‘ ist ein echtes Erlebnis für Jung und Alt. Die Großveranstaltung bietet ein buntes und abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm, das tiefe Einblicke in die Vielseitigkeit und Fähigkeiten von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten gewährt. Allen an der Organisation und Durchführung der Polizeischau Beteiligten danke ich sehr herzlich für ihren ehrenamtlichen Einsatz, der das gegenseitige Verständnis zwischen Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Bürgerschaft stärkt“, so Innenminister Peter Beuth.

Dieser Sichtweise schloss sich Stadtrat Jörg Kratkey an.

Stadion Sprecher Werner Bursik, pensionierter Polizeibeamter und aktives Mitglied der Verkehrswacht Wetzlar, führte gekonnt durch das Programm, an dessen Gestaltung u.a. Mitglieder der Verkehrswacht Wetzlar mit großem Engagement und besonderen Einsatz beteiligt waren.

Die Mitglieder Hans-Jürgen Eckhardt, Jan Drumla und Klaus Ruppelt bauten ab 9 Uhr das Zelt auf, richteten den Kindergurtschlitten ein, installierten das Reaktionstestgerät, präparierten einen Info-Tisch, brachten ein Spannband an der Rückseite des Infostandes an mit dem Motto: „Tempo runter, bitte! Schulanfang“ und warteten einsatzbereit auf die die ersten Besucher. Die Verkehrswachtmitglieder Karl-Heinz Gräb, Klaus Massier und Klaus Streiberger zeigten sich ebenfalls einsatzbereit.

Gleichzeitig hatte Paul Fischer den Aufprallsimulator der Landesverkehrswacht  Hessen aufgestellt und bereitete sich auf seinen Einsatz vor.

Die Attraktion stellte der Kindergurtschlitten dar, der von K. Massier betreut eine große Zahl von Kindern „anlockte“ und die Bedeutung des Kindersitzes im Pkw überzeugend präsentierte.Fast alle Kinder erhielten eine ihnen größen-angepasste Sicherheitsweste sowie „Blinkies“ für die dunklere Jahreszeit.

Die Firma Fielmann, Hamburg, bot in Kooperation mit der Verkehrswacht Wetzlar, wieder einen kostenlosen Sehtestservice durch zwei Optiker an, der auch über die gesamte Dauer der Veranstaltung rege von den Besuchern wahrgenommen wurde.

Minister Beuth, der beim offiziellen Rundgang gemeinsam mit Hans-Jürgen Irmer und weiteren Begleitern allen Aktionsplätzen und Ständen einen Besuch abstattete und sich dabei viel Zeit nahm, mit allen Ausstellern ins Gespräch zu kommen, nahm auch die Gelegenheit wahr, den Stand der Verkehrswacht aufzusuchen, um mit den engagierten Verkehrswächtern über deren Einsatz zu plaudern und sich zum Abschluss gemeinsam mit den ihn begleitenden H.-J. Irmer zum Fotoshooting zu stellen.

 

Foto v. li.: MdB H.-J. Irmer, Stadtrat J. Kratkey, K. Ruppelt, Minister P. Beuth, MdL Jörg Michael Müller, MdL F. Steinraths

Hessens Schülerlots*innen im Wettstreit um die Landesbesten

Zwei Lotsinnen der Freiherr-vom-Stein-Schule waren auch dabei

Das Foto zeigt die Teilnehmer, 6. und 7. v. re.: Alisa Breser und Anna Popov

Hessens Verkehrshelfer, auch Schülerlotsen genannt, sind für die Verkehrssicherheit ihrer Mitschüler an Bushaltestellen und Straßenübergängen im Einsatz. Sie stellten beim 64. Hessischen Schülerlotsenlandeswettbewerb im Deutschen Feuerwehrmuseum in Fulda unter Beweis, dass sie auf alle Gefahrensituationen bestens vorbereitet sind. Die besten 19 von knapp 600 in Hessen ehrenamtlich tätigen Lots*innen, die sich als interessiertesten und engagiertesten Verkehrshelfer ihrer Schule erwiesen hatten,  trafen sich zum diesjährigen Landeswettbewerb.

Die Veranstaltung wurde am Vormittag durch den Präsidenten der LVW Klaus Ruppelt eröffnet, der in seiner Begrüßung besonders die zum Wettbewerb angetretenen Schülerlots*innen auf ihre wertvolle ehrenamtliche dem Gemeinwohl dienende Tätigkeit ansprach und allen guten Erfolg wünschte. Stolz zeigte er sich aber auch über die Anwesenheit der vielen Ehrengäste, die mit ihrer Teilnahme die Wertschätzung des Engagements der versammelten jungen Menschen bezeugten.

Die Herren Markus Meyser und Thomas Hering, beide Mitglieder des Hessischen Landtags, Dr. Hendrick Schüler, Referatsleiter im HMWEVW, Cornelia Barby, Staatliches Schulamt, Ralf Flohr, i.V. des Polizeipräsidiums Osthessen sowie Joachim Janshen, Kreisbeigeordneter Landkreis Fulda und Thomas Rixner, Magistrat Stadt Fulda.

In dem vierteiligen Wettbewerb konnten dann die Teilnehmer ihr Können beweisen. Er begann mit einem schriftlichen Wissenstest, bei dem die Lotsen Fragen rund um den Schülerlotsendienst zu bewältigen hatten. Danach zeigten die Schüler*innen im Rahmen eines Rollenspiels schauspielerische Qualitäten, in dem sie ihren tagtäglichen Einsatz in einer Spielszene darstellten. Die Bewertung erfolgte durch eine qualifizierte Jury, bei der auch Dr. Schüler kompetent mitwirkte. Für besonders große Begeisterung sorgte das Teamspiel, bei dem die Schüler auf Sommerskiern gemeinsam eine Strecke zurücklegen mussten. Zum Abschluss hatten die Schüler realitätsnah den Anhalteweg eines sich nähernden Pkw abzuschätzen.

Die Auswertung des „Vierkampfes“ ergab, dass Marc Saghir von der Darmstädter Lichtenbergschule den ersten Platz vor drei weiteren Mitschülern belegte. Aber auch die beiden Schülerinnen der Freiherr-vom-Stein-Schule aus Wetzlar schlugen sich im Wettbewerb unter den 19 Lots*innen bravourös und waren mit dem Platz sieben, so Anna Maria Popov, und Alisa Breser, die einen guten zehnten Platz erreichte, sehr zufrieden. Der Vorsitzende der Verkehrswacht Wetzlar K. Ruppelt war auch stolz auf „seine“ Schülerlotsinnen. Erwähnenswert ist, dass A.M. Popov beim Wissenstest einen sehr guten zweiten Platz und beim Rollenspiel einen guten vierten Platz erzielt hatte.

Während die drei Besten mit Urkunden und Geldpreisen belohnt wurden, erhielten die weiteren Teilnehmer, so auch die beiden Stein-Schülerinnen ebenfalls Urkunden und Sachpreise.

Der Präsident, der sich bei allen Teilnehmern für ihren engagierten Einsatz bedankte, wünschte dem Sieger des Wettbewerbs viel Erfolg bei seiner Teilnahme bei dem am 20./21. September in Berlin stattfindenden Bundeswettbewerb.

Verkehrswacht Wetzlar ehrt Bewährte Kraftfahrer 

Der Braunfelser Hermann Dörfler wurde ausgezeichnet   

Seit nun sieben Jahrzehnten zeichnet die Deutsche Verkehrswacht "bewährte Kraftfahrer" aus, deren nachweislich unfallfreies, "punktefreies" und im Ganzen damit vorbildliches Verhalten als durchgehend aktive Kraftfahrer am Straßenverkehr als ein gutes und nachahmenswertes Beispiel vor allem auch für junge motorisierte Verkehrsteilnehmer dienen soll. Klaus Ruppelt (Braunfels), seit 1981 Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar und seit 2009 zudem Präsident der Landesverkehrswacht Hessen, hatte acht Persönlichkeiten aus dem mittelhessischen Raum ins Wetzlarer Autohaus Kludt eingeladen, um sie namens der Deutschen wie auch der Wetzlarer Verkehrswacht auszuzeichnen.

      Darunter der Aßlarer Otto Dieter Pfeifer, dem er bescheinigte, seit 60 Jahren ein bewährter Kraftfahrer im Sinne der Kriterien der Verkehrswacht zu sein. Da die Deutsche Verkehrswacht nur bis zu 50 Jahren auszeichnet, nahm Pfeiffer zusätzlich eine eigens ausgestellte besondere Ehrenurkunde der Verkehrswacht Wetzlar entgegen. Für 50 Jahre zeichnete der ehemalige Verkehrsrichter Klaus Ruppelt  Werner Josef Binz (Marburg), Hermann Dörfler (Braunfels),  Ernst Richter (Gießen), Hans-Günter Bergmann (Driedorf), Kurt Morneweg (Leihgestern) und Dieter Robert Rüspeler (Hüttenberg) aus. Die Urkunde für 40 Jahre "bewährtes Kraftfahren" nahm Marianne Elise Binz (Marburg) entgegen.

       Es stimme nicht, so Ruppelt, dass ältere Kraftfahrer ein besonderes Risiko für die Sicherheit im Straßenverkehr seien. Die Statistik sage aus, dass nur vier Prozent der Verkehrsunfälle durch ältere Kraftfahrer verursacht werden, 30 Prozent dagegen  jedoch von jüngeren Fahrern in der Altersgruppe zwischen 18 und 25 Jahren. Die Zahl der älteren motorisierten Verkehrsteilnehmer werde aus demografischen Gründen jedoch zunehmen, auch weil für diese Altersgruppe das Fahrzeug zur Wahrnehmung sozialer Kontakte immer wichtiger werde. Die Senioren heute seien schon viel länger aktiv als vor Jahrzehnten und dieser Trend werde sich in der Zukunft fortsetzen.

       Unbestritten sei aber auch, dass Sehkraft, Gehör und Reaktionsvermögen im Alter nachlassen, ein natürlicher Prozess. Das wirke sich jedoch keinesfalls automatisch auf die Sicherheitslage aus. Ältere glichen laut Ruppelt altersbedingte Leistungsminderungen, die früher oder später jeden auch heute noch jungen Kraftfahrer betreffen würden, durch ihre Erfahrung, durch besondere Verantwortung und die Bereitschaft zu einer defensiveren Fahrweise aus.

       Selbstverständlich sollten ältere Verkehrsteilnehmer in ihrer Verantwortung als mündige Menschen selbstkritisch sein, Seh- und Hörvermögen überprüfen lassen, auf eine altersgerechte Ausstattung ihres Fahrzeuges achten und möglichst in Spitzenzeiten des Berufsverkehrs oder bei ungünstigen Witterungsverhältnissen das Fahrzeug stehen lassen - so es denn umständehalber möglich ist.

Zum Abschluss lud der Chef des Autohaus, Heiko Kludt, die Teilnehmer zu einem Imbiss ein, den die geehrten Kraftfahrer einnahmen und den sie zu einer angenehmen Gesprächsrunde wahrnahmen.

Foto: Auszeichnung bewährter Kraftfahrer durch die Verkehrswacht: v.li.:Klaus Ruppelt, Werner Josef Binz, Kurt Morneweg, Hans-Günter Bergmann, Marianne Elise Binz, Otto Dieter Pfeifer, Ernst Richter, Dieter Robert Rüspeler und Hermann Dörfler sowie Heiko

Sicherheitswesten für KiTa-Kinder und Erzieherinnen in Lahnau

Sicherheit entsteht durch Sichtbarkeit

Leuchtend gelbe Sicherheitswesten hat Klaus Ruppelt, Vorsitzender Verkehrswacht Wetzlar, auf Anfrage von Kathleen Heine, Leiterin der Kita „Das Nest“ in Waldgirmes, unterstützt von Esther Schneider, Leiterin der KiTa „Storchenwiese“ in Atzbach, Petra Foth, Leiterin der KiTa „Lummerland“ in Dorlar und Annette Schneider, Leiterin des KiGa „Nordentchen“ in Waldgirmes, alle Kindertagesstätten in der Gemeinde Lahnau,  an einem Vormittag vor den Ferien in der genannten Reihenfolge aufgesucht und 350 Kinderwesten und 50 Westen für die Erzieherinnen übergeben.

Auf Wunsch des Vorsitzenden der Verkehrswacht nahm Bürgermeisterin Silvia Knispel-Wrenger an der Übergabe der Westen an die „Nest-Kinder“ teil. Sie konnte die jungen Gemeindemitglieder für die Bedeutung des Tragens der Westen überzeugen und freute sich dabei über die Aufmerksamkeit der Kinder.

Die Übergabe der Westen war nicht nur an die Kindergruppe vorgesehen, die auf ihren Schulbesuch vorbereitet werden soll, sondern auch an die Erzieherinnen, die durch das Tragen der Westen Vorbild bei den Kita Aktionen sind.

Geht eine Erzieherin mit einer Gruppe von Kindern in den Verkehrsraum über nimmt sie damit eine hohe Verantwortung. Ein zusätzlicher Schutz für ein Kind bietet die „Kinder-Sicherheitsweste“. Wichtig sind dabei Übungen in Kleingruppen, die die Eigentätigkeit der Kinder z.B. beim Überqueren der Fahrbahn ermöglicht. Beim Spaziergang mit größeren Gruppen und der Absicherung durch das KiTa-Personal lernen die Kinder nur, dass sie sich in einer Gefahrensituation befinden. Sie lernen aber nicht die konkreten Verhaltensweisen, die nötig sind, selbständig am Straßenverkehr teilzunehmen. Beobachtungen zeigen, dass in Kindergärten, die mit diesen Westen ausgestattet sind, häufiger im Straßenverkehr geübt wird.

Bevor die Kinder mit den Westen ausgestattet wurden, folgten sie interessiert den Ausführungen, die der Vorsitzende der Verkehrswacht über die Bedeutung und Wichtigkeit des Tragens der Sicherheitswesten vor allem auch als Schulanfänger auf dem dann von ihnen zu bewältigenden Schulweg machte.

Zum Abschluss stellten sich die Kinder der vier KiTas jeweils mit ihren Erzieherinnen zum Fotoshooting

Solmser und Wetzlarer Lotsen wurden in den „Ruhestand“ verabschiedet

Verkehrswachtvorsitzender Klaus Ruppelt (links) zeichnet Martina Pietzsch aus, rechts Marcus Schnöbel, Leiter der Stein-Schule.

In einer Feierstunde an der Freiherr-vom-Stein-Schule in Wetzlar konnten zehn Schülerlotsen von der Freiherr-vom-Stein-Schule und 15 Buslotsen der Gesamtschule Solms in Anwesenheit von Landrat Wolfgang Schuster und dem Wetzlarer Stadtrat Karlheinz Kräuter sowie von Holger Geller, Stationsleiter der Polizei Wetzlar Dankesworte und Urkunden zum Ende ihres dreijährigen ehrenamtlichen Dienstes entgegennehmen. Die Urkunden und kleine Präsente übergab Klaus Ruppelt, Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar und seit 10 Jahren auch Präsident der Landesverkehrswacht Hessen.

Den Schülerlotsendienst, in den USA vor ca. 100 Jahren auf den Weg gebracht, gibt es offiziell in Deutschland seit 1953, in Wetzlar seit 1956 und an der Stein-Schule seit 1967. Der Buslotsendienst an der Gesamtschule Solms wurde 2006 von der Landesverkehrswacht Hessen eingerichtet, seither verbunden mit sehr guten Erfolgen und Erfahrungen. Leider ist die Frh.-v.-Stein-Schule an der verkehrsreichen Stoppelberger Hohl die letzte Schule im Lahn-Dill-Kreis mit einem aktiven Schülerlotsendienst. Die Feier wurde vom Bläserensemble der Stein-Schule unter der Leitung der Musiklehrerin Martina Pietzsch begleitet. Landrat Wolfgang Schuster begab sich mit einer ihm gereichten Tuba in die Reihen der jungen Musikanten und löste damit ein etwas älteres Versprechen ein.

Klaus Ruppelt bezeichnete in seiner Begrüßung den Lotsendienst als eine sinnvolle und wichtige Einrichtung zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit zugunsten ihrer Mitschüler*innen. Er schaffe an neuralgischen Punkten und bei stetig zunehmendem Verkehr Sicherheit und fördere zudem bei den Lotsen, die für andere Verantwortung übernehmen, die Bedeutung von Verantwortung und Achtsamkeit. Er maß damit dem Lotsendienst zugleich eine pädagogische Dimension bei. Diese Würdigung griff auch Schulleiter Dr. Markus Schnöbel auf.

Mit ihrer Arbeit übernähmen die Schüler- und Buslotsen in lobenswerter und beispielhafter Weise ein Ehrenamt für die Gesellschaft, stellte Holger Geller fest und nahm auf den Einsatz der Verkehrserzieher, die die Lotsen auf ihren Dienst vorbereiteten, Bezug. Sie zeichneten sich durch Engagement, Selbstbewusstsein und auch Mut aus, wenn sie sich mit nicht immer einsichtigen Verkehrsteilnehmern auseinandersetzen müssten. "Dass es in Solms und in Wetzlar seit Jahren keine Schulwegunfälle gibt, ist auch ein Verdienst der Lotsen", lobte Geller.

Stadtrat Kräuter dankte Verkehrswacht und Polizei für ihren Einsatz in der Ausbildung und Betreuung der Lotsen auch angesichts enormer Herausforderungen, die im Blick auf den Straßenverkehr auf alle zukämen.

 

Zehn neue Stein-Schule-Lotsen werden am Ende ihrer Ausbildung und Einweisung mit Beginn des neuen Schuljahres ihren wichtigen Dienst zum Schutze ihrer jüngeren Mitschülerinnen und Mitschüler aufnehmen.

Im Rahmen der Feier zeichnete Klaus Ruppelt die Leiterin des Bläserensembles der Stein-Schule, Martina Pietzsch, mit der silbernen Ehrennadel der Landesverkehrswacht Hessen aus und dankte ihr bei der Übergabe der Urkunde für die von ihr langjährig geleistete „mittelbare“ Verkehrssicherheitsarbeit, indem sie bei Veranstaltungen der Verkehrswacht Wetzlar durch Einsatz der jungen Musiker immer wieder eine Bereicherung darstellte.

Auf  Einladung der Verkehrswacht konnten anschließend alle Teilnehmer einen Imbiss zu sich nehmen.

Verkehrswacht Wetzlar ehrt Bewährte Kraftfahrer 

Der Braunfelser Hermann Dörfler wurde ausgezeichnet   

Foto: Auszeichnung bewährter Kraftfahrer durch die Verkehrswacht: v.li.:Klaus Ruppelt, Werner Josef Binz, Kurt Morneweg, Hans-Günter Bergmann, Marianne Elise Binz, Otto Dieter Pfeifer, Ernst Richter, Dieter Robert Rüspeler und Hermann Dörfler sowie Heiko

Seit nun sieben Jahrzehnten zeichnet die Deutsche Verkehrswacht "bewährte Kraftfahrer" aus, deren nachweislich unfallfreies, "punktefreies" und im Ganzen damit vorbildliches Verhalten als durchgehend aktive Kraftfahrer am Straßenverkehr als ein gutes und nachahmenswertes Beispiel vor allem auch für junge motorisierte Verkehrsteilnehmer dienen soll. Klaus Ruppelt (Braunfels), seit 1981 Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar und seit 2009 zudem Präsident der Landesverkehrswacht Hessen, hatte acht Persönlichkeiten aus dem mittelhessischen Raum ins Wetzlarer Autohaus Kludt eingeladen, um sie namens der Deutschen wie auch der Wetzlarer Verkehrswacht auszuzeichnen.

      Darunter der Aßlarer Otto Dieter Pfeifer, dem er bescheinigte, seit 60 Jahren ein bewährter Kraftfahrer im Sinne der Kriterien der Verkehrswacht zu sein. Da die Deutsche Verkehrswacht nur bis zu 50 Jahren auszeichnet, nahm Pfeiffer zusätzlich eine eigens ausgestellte besondere Ehrenurkunde der Verkehrswacht Wetzlar entgegen. Für 50 Jahre zeichnete der ehemalige Verkehrsrichter Klaus Ruppelt  Werner Josef Binz (Marburg), Hermann Dörfler (Braunfels),  Ernst Richter (Gießen), Hans-Günter Bergmann (Driedorf), Kurt Morneweg (Leihgestern) und Dieter Robert Rüspeler (Hüttenberg) aus. Die Urkunde für 40 Jahre "bewährtes Kraftfahren" nahm Marianne Elise Binz (Marburg) entgegen.

       Es stimme nicht, so Ruppelt, dass ältere Kraftfahrer ein besonderes Risiko für die Sicherheit im Straßenverkehr seien. Die Statistik sage aus, dass nur vier Prozent der Verkehrsunfälle durch ältere Kraftfahrer verursacht werden, 30 Prozent dagegen  jedoch von jüngeren Fahrern in der Altersgruppe zwischen 18 und 25 Jahren. Die Zahl der älteren motorisierten Verkehrsteilnehmer werde aus demografischen Gründen jedoch zunehmen, auch weil für diese Altersgruppe das Fahrzeug zur Wahrnehmung sozialer Kontakte immer wichtiger werde. Die Senioren heute seien schon viel länger aktiv als vor Jahrzehnten und dieser Trend werde sich in der Zukunft fortsetzen.

       Unbestritten sei aber auch, dass Sehkraft, Gehör und Reaktionsvermögen im Alter nachlassen, ein natürlicher Prozess. Das wirke sich jedoch keinesfalls automatisch auf die Sicherheitslage aus. Ältere glichen laut Ruppelt altersbedingte Leistungsminderungen, die früher oder später jeden auch heute noch jungen Kraftfahrer betreffen würden, durch ihre Erfahrung, durch besondere Verantwortung und die Bereitschaft zu einer defensiveren Fahrweise aus.

       Selbstverständlich sollten ältere Verkehrsteilnehmer in ihrer Verantwortung als mündige Menschen selbstkritisch sein, Seh- und Hörvermögen überprüfen lassen, auf eine altersgerechte Ausstattung ihres Fahrzeuges achten und möglichst in Spitzenzeiten des Berufsverkehrs oder bei ungünstigen Witterungsverhältnissen das Fahrzeug stehen lassen - so es denn umständehalber möglich ist.

Zum Abschluss lud der Chef des Autohaus, Heiko Kludt, die Teilnehmer zu einem Imbiss ein, den die geehrten Kraftfahrer einnahmen und den sie zu einer angenehmen Gesprächsrunde wahrnahmen.

Radfahrführerschein in 72 Grundschulen des Altkreises Wetzlar 

Das Foto zeigt die Klasse nach der Siegehrung mit v. li.: E. Schlierenzauer, K. Ruppelt und B. Hartmann

Aktion „Beste 4. Klasse“ im Rahmen der Radfahrausbildung der Jugendverkehrsschulen I und II

Die Radfahrausbildung und -prüfung sind eine seit mehr als 50 Jahren bewährte Maßnahme, die im Zusammenspiel von Theorie und Praxis sowie in der Zusammenarbeit von Verkehrserziehern der Polizei, der Lehrkräfte und mit materieller Unterstützung der Verkehrswacht bei Schülern der 4. Jahrgangsstufe die Verkehrsteilnahme mit dem Fahrrad vorbereitet bzw. stabilisiert und damit einen bedeutenden Beitrag zur Verkehrssicherheit verwirklicht.

Mehr als 92% aller Viertklässler legen jedes Jahr die Radfahrprüfung ab. Im Rahmen eines der Schwerpunkte der zwischen Polizei und der Verkehrswacht Wetzlar partnerschaftlich durchgeführten Verkehrssicherheitsarbeit erreichten die Verkehrserzieher im abgelaufenen Schuljahr mit den Jugendverkehrsschulen I + II im Altkreis Wetzlar in 72 vierten Grundschulklassen, um deren Schüler fit für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr  zu machen, damit am Ende der Ausbildung über theoretische und praktische Lernkontrollen deren Bestätigung einer Geeignetheit zu einer eigenverantwortlichen Verkehrsteilnahme erfolgen kann.

Seit über 15 Jahren führt die Verkehrswacht Wetzlar gemeinsam mit den Verkehrserziehern der Jugendverkehrsschulen einen Wettbewerb der besten 4. Klassen im Rahmen der Radfahrausbildung durch.

Als beste von 36 Klassen der Jugendverkehrsschule I, die von den Verkehrserziehern Andreas Fey und Rudolf Norra geleitet wird, hat sich im Schuljahr 2018/19 die Klasse 4b der Grundschule Biskirchen mit 13 Schüler*innen unter der Leitung der Klassenlehrerin Schlierenzauer erwiesen. Von 80 Punkten - jeweils 40 in Theorie und Praxis - hatte die Klasse einen Durchschnitt von 77,83 Punkten erreicht, so dass alle Schüler den Fahrradführerschein erhalten haben. Den zweiten Platz erreichte die Klasse 4b der Lotte-Schule unter der Leitung der Klassenlehrerin Hofmann mit 77,14 Punkten, dahinter belegte die Klasse 4a der Grundschule Philippstein unter der Leitung der Klassenlehrerin Hein mit 76,75 Punkten den dritten Platz.

Die Rangliste der von den Verkehrserziehern der Jugendverkehrsschule II Peter Josupeit und Denis Schönberger im Rahmen der Radfahrprüfung von 36 vierten Klassen ermittelten Ergebnisse haben ergeben, dass sich als beste 4. Klasse die von der Klassenlehrerin  Heinzerling mit 19 Schüler*innen geleitete Klasse 4a der Grundschule Rechtenbach mit 76,21 Punkten erwiesen hat. Den 2. Platz erreichte die Klasse 4b der Grundschule Hüttenberg-Hochelheim, Klassenlehrerin Wilms, mit 75,58 Punkten.

Den 3. Platz erzielte mit 74,59 Punkten die Klasse 4a der Grundschule Hohenahr-Erda mit der Klassenlehrerin Schwigon.

Nach Auswertung der ermittelten Gesamtergebnisse hatte sich damit die vierte Klasse der Grundschule Biskirchen als BESTE im Altkreis Wetzlar erwiesen. GLÜCKWUNSCH! Deswegen hatte sie es auch verdient, kurz vor den Sommerferien auf ihrem Schulhof vom Vorsitzenden der Verkehrswacht Wetzlar gemeinsam mit der Klassenlehrerin Erika Schlierenzauer und vor allem mit Bürgermeister Björn Hartmann  die Siegerehrung zu erfahren.

Die Klassenlehrerin schilderte die Radfahrausbildung ihrer Klasse, an der alle mit Feuereifer dabei gewesen seien; ein Junge habe in dieser Zeit sogar das Radfahren erlernt. Stolz war sie darüber, dass die am Prüfungstag sehr aufgeregten Kinder die Ausbildung mit einer tollen Punktzahl bestanden hätten. Mit der „neuen Fahrerlaubnis“ in der Tasche seien die Kinder, begleitet von einigen Eltern und ihr zu einer gemeinsamen Radtour zur Löhnberger Schleuse gefahren, wo alle mit einem Eis oder Getränk belohnt worden seien.

Bürgermeister Björn Hartmann hatte es sich nicht nehmen lassen, trotz beruflicher Verpflichtungen, an der Siegerehrung teilzunehmen und überreichte jeweils eine Leun-Base-Cap, die gleich von den Schülern aufgesetzt wurde.

K. Ruppelt, Vorsitzender Verkehrswacht Wetzlar, überreichte jedem eine Warnweste sowie den fünf Besten jeweils einen „Self-Stick“.

Zum Abschluss bedankten sich die Klassenlehrerin, Bürgermeister Hartmann und der Vorsitzende der Verkehrswacht für das disziplinierte und angenehme Verhalten der Schüler und bezeichneten diese als Vorbild für ihre Mitschüler.

E-Scooter erobern unsere Straßen 

Wohin mit E-Scootern und anderen Elektrokleinstfahrzeugen?

Klaus Ruppelt, Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar weist darauf hin, dass in jüngster Zeit verschiedene elektrisch angetriebene kleine Fahrzeuge auf den Markt drängen, die unter dem Sammelbegriff Elektrokleinstfahrzeuge (EKF) geführt werden. Darunter sind unter anderem zu verstehen: E-Scooter (kleine Roller mit Lenkstange), Hoverboards (elektrisch angetriebene Skateboards) und elektrisch angetriebene One- oder Two-Wheeler (selbstbalancierende mit einem oder zwei Laufrädern versehene quer zur Fahrtrichtung stehende "Bretter"). Letztere werden durch Gewichtsverlagerung gesteuert, beschleunigt und gebremst.

E-Scooter lassen sich vielfach mit einem Handgriff so verkleinern, dass sie getragen werden können. Aufgrund ihrer geringeren Größe lassen sie sich aber auch im nicht eingeklappten Zustand leichter in Busse und Bahnen mitnehmen als Fahrräder. Sie bilden damit eine Option für die sogenannte "letzte Meile", also den Weg von der Haustür zum OPNV und von dort zum Ziel. Zurzeit sind diese Fahrzeuge allerdings für den Straßenverkehr nicht zugelassen.

Die Bundesregierung reagierte darauf mit einem Verordnungsentwurf, der für Fahrzeuge mit Lenkstange die technischen Voraussetzungen, Fragen der Fahrerlaubnis und der Versicherungspflicht regelt. Entgegen der in die Anhörung gegebenen Fassung sollte es zwischenzeitlich zwei Kategorien geben: Ab 12 Jahre sollte ein EKF bis unter 12 km/h Höchstgeschwindigkeit geführt werden dürfen. Diese sollten grundsätzlich Gehwege benutzen. Gegen diese Kategorie erhob sich breiter Widerstand. Die Bundesregierung hat deshalb diese Kategorie fallen gelassen. Allerdings werden das im Entwurf vorgesehene Mindestalter von 15 Jahren und das Erfordernis einer Mofa-Prüfbescheinigung gestrichen. Das Mindestalter soll nun 14 Jahre betragen, ein Nachweis der Kenntnis der Verkehrsregeln ist nicht mehr erforderlich. EKF sollen Radverkehrsanlagen benutzen, soweit vorhanden, ansonsten die Fahrbahn. Allerdings ist es den Kommunen erlaubt, Fußverkehrsflächen per Zusatzschild freizugeben.

Es stellt sich zunächst die Frage nach der rechtlichen Einordnung dieser Fahrzeuge. Nach dem Wiener Übereinkommen über den Kraftfahrzeugverkehr von 1968 handelt es sich um Kraftfahrzeuge. Sie werden ohne Muskelkraft mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 6 km/h betrieben wird. Daraus würde sich ergeben, dass sie dem Pflichtversicherungsgesetz unterfallen und in der Regel die Fahrbahn benutzen müssen. Allerdings hat die EU in ihrer Verordnung über die technische Zulässigkeit von 2-, 3- und 4-rädrigen Fahrzeugen insofern eine Ausnahme zugelassen, als selbstbalancierende Fahrzeuge und Fahrzeuge ohne Sitzplatz von der Verordnung ausgenommen sind und damit einzelstaatlicher Regelung unterfallen. Ob Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit gerechtfertigt sind, kann aufgrund der bisher noch sehr geringen Stückzahl für Deutschland nicht gesagt werden. Einzelne Berichte aus dem Ausland, die auf hohe Unfallzahlen hinweisen, sind wissenschaftlich nur begrenzt zu verwerten, da Bezugszahlen fehlen. Für Deutschland bedarf es daher einer begleitenden Untersuchung. Damit diese allerdings gelingt, müssen umgehend die Verkehrsunfallanzeigen der Polizei so angepasst werden, dass Unfälle mit diesen Fahrzeugen (getrennt nach mit/ohne Lenkstange) erkennbar werden. Es kann gemutmaßt werden, dass sich die Geschwindigkeiten von EKF und von Fußgängern nicht vertragen. Eine normale Gehgeschwindigkeit liegt bei etwa 4 bis 5 km/h, Joggen bei etwa 7 bis 8 km/h. Kollisionen von Scootern mit anderen Verkehrsteilnehmern, besonders Fußgängern, können also je nach Konstellation schwere Folgen haben. Das bedeutet, dass EKF auf Fußverkehrsflächen eine erhebliche Gefahrenquelle für zu Fuß Gehende sind. Es scheint geboten, dass der Nachweis mindestens einer Mofa-Prüfbescheinigung zwingend vorzusehen und damit das Mindestalter zur Führung auf 15 Jahre festzulegen ist.

 

Widersprüche und Konflikte zwischen der EKF-Verordnung und der StVO sind aufzulösen, im Zweifel im Sinne der StVO.

Die Bundesregierung soll für alle zugelassenen EKF die BASt beauftragen, mit begleitender Forschung die Entwicklung im Auge zu behalten. Notwendig ist dazu die baldige Ergänzung des Unfallursachenkatalogs der Verkehrsunfallanzeige. Radverkehrsanlagen werden durch die E-Scooter noch weiter belastet, obwohl sie in vielen Kommunen schon jetzt nicht für die stetig steigende Radverkehrsmenge ausreichend dimensioniert sind. Gefordert werden daher erheblich größere Investitionen in die Verbesserung dieser Anlagen. Selbstbalancierende EKF ohne Lenkstange werden mit Gewichtsverlagerung gebremst und gelenkt. Sie bilden daher eine noch größere Gefahr, als EKF mit Lenkstange und dürfen daher im öffentlichen Straßenverkehr nicht zugelassen werden.

 

Mit weniger Streß zur Schule

Foto zeigt die Buslotsen eingerahmt von links stehend Bürgermeister F. Inderthal, K. Simon, H. Laux v. re. stehend K. Ruppelt, A. Wegerle

Solmser Buslotsen lernen, Konflikte zu entschärfen und den Weg zur Schule für ihre Mitschüler sicherer zu machen.

Freundlich und höflich, aber auch bestimmend und couragiert soll ein Buslotse sein, damit es auf dem Weg zur Schule geordnet zugeht.

 29 der besten Lotsen hatten diese Eigenschaften beim Landeswettbewerb in Niddatal unter Beweis gestellt.   Auch vier Buslotsen der Gesamtschule Solms hatten am Wettbewerb teilgenommen; unter ihnen Fabian Inderthal , der einen hervorragenden 3. Platz belegte, Oskar Zielasek, der sechster wurde sowie Noah Jimenez de Pablo und Florian Roesler hatten ebenfalls gute Platzierungen im Mittelfeld der Teilnehmer erreicht.

 

Beim Neujahrstreffen im neuen Lernzentrum der Gesamtschule Solms, unmittelbar nach den Ferien, sprachen der Vorsitzende der Verkehrswacht Wetzlar, Klaus Ruppelt, und Schulleiterin Anke Wegerle allen Solmser Busscouts ihrer Anerkennung aus.

Ihr leistet ehrenamtlich ganz tolle und sehr wichtige Arbeit für unsere Schule, sagte die Schulleiterin. Bürgermeister Frank Inderthal, der seine Dienstgeschäfte unterbrochen hatte, um an dem Treffen teilzunehmen, lobte die Buslotsen für den von ihnen geleisteten Dienst, bei dem sie sich auch bei Lösung von Konflikten zum Wohle aller stellen würden.

Klaus Ruppelt zeigte sich auch in seiner Funktion als Präsident der Landesverkehrswacht Hessen stolz auf diese Schule, die seit Jahren vorbildliche Arbeit für die Verkehrssicherheit leiste. Ein guter Buslotse muss überzeugend auftreten und auch durchgreifen können, um sich Gehör zu verschaffen. Er stellt eine große Erleichterung für die Busfahrer dar, die sich durch das Mitwirken der Scouts voll auf den Straßenverkehr konzentrieren können.

Sein besonderer Dank galt auch den Betreuern Heike Laux und Klaus Simon für die Betreuung und Begleitung der Solmser Busscouts. Die beiden Lehrkräfte hatten zur Feier Kuchen und Getränke gespendet.

Zum Abschluss überreichte der Vorsitzende der Verkehrswacht den vier Lotsen, die an dem Landeswettbewerb teilgenommen hatten, jeweils ein kleines Präsent als Anerkennung dafür, dass sie sich dem Wettbewerb gestellt hatten.

Verkehrswacht rät: Sichtbar durch den Winter!

Blinkies auch für Solmser und Braunfelser Kinder

Kinder müssen auch bei schlechter Sicht und in der Dunkelheit auf dem Schulweg gut sichtbar sein. Ihre Eltern sollten deshalb darauf achten, dass vor allem die Kleidung der Kinder sowie der Ranzen großzügig mit Reflexmaterial ausgestattet sind, rät Klaus Ruppelt,  Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar.

Das kann der Reflexstreifen auf dem Regenmantel sein, ein "Blinki" am Anorak, eine zusätzliche reflektierende Figur am Schulranzen oder eine Applikation auf dem Jackenärmel. Kinder, die zu dunkle Kleidung oder einen Ranzen ohne Reflexstreifen tragen, laufen Gefahr, von Autofahrern erst im letzten Augenblick oder gar zu spät erkannt zu werden. Darauf weist die Verkehrswacht angesichts der dunklen Jahreszeit hin.

Zur "Sicherheit durch Anziehen" gehört zusätzlich, dass Kinder eher helle als dunkle Garderobe tragen sollten.

Jedoch: Nicht nur für Kinder gilt: ‚Sicherheit durch Sichtbarkeit‘,  auch Erwachsene und im Besonderen ältere Verkehrsteilnehmer sollten sich in der dunklen Jahreszeit Kleidungsstücke anziehen, mit denen sie gut wahrgenommen werden, Autofahrer können sich viel eher auf einen frühzeitig sichtbaren Fußgänger einstellen, als auf eine dunkel gekleidete Gestalt, die plötzlich am Straßenrand auftaucht.

Deswegen war K. Ruppelt besonders erfreut, dass die Firma Fielmann, Hamburg sich bereitgefunden hatte, gerade noch rechtzeitig die Schüler*innen der Klassen E1 und E2 der Geschwister-Scholl-Schule in Niedergirmes mit Sicherheitsreflektoren, auch Blinkies genannt, auszustatten. Insgesamt warteten 110 Kinder in zwei Gruppen aufgeteilte neugierig auf die Übergabe der Reflektoren in Form einer Eule.

Die Lehrerin Maren Heinz hatte in Zusammenarbeit mit der Rektorin Frau Weber sowie der Fa. Fielmann die Veranstaltung vorbereitet.

Nach der Begrüßung durch die Schulleiterin gab K. Ruppelt eine Einführung in die von der Verkehrswacht geleistete Verkehrssicherheitsarbeit und erläuterte den Kindern die Funktion der Blinkies. Die Lehrkräften und der Vertreter der Fielmann-Niederlassung Herrn Moos und K. Ruppelt hefteten den sich drängelnden Kindern der ersten Gruppe die Blinkies an die Kleidung. Stolz präsentierten sich die Kinder mit den Reflektoren und stellten sich zum Foto-Shooting auf.

Aufgrund des Erfolges bietet die Verkehrswacht Wetzlar den Kindertagesstätten und Grundschulen in Braunfels und Solms an, die Kinder mit Blinkies zu versorgen.

Anfragen könne unter der Mailanschrift info@verkehrswacht-wetzlar.de  gestellt werden.

Auszeichnung Bewährter Kraftfahrer durch die Verkehrswacht Wetzlar 

Der Vorsitzende der Verkehrswacht Wetzlar Klaus Ruppelt zeichnet in dem Sitzungsraum der Kreishandwerkerschaft in Wetzlar fünf KraftfahrerInnen für ihr bewährtes Fahrverhalten aus.

Er wendet sich an die zu Ehrenden und weist darauf hin, dass die Deutsche Verkehrswacht (DVW) seit fast 70 Jahren bewährte Kraftfahrer als Anerkennung für vorbildliches Verhalten im Straßenverkehr auszeichne. Eine Auszeichnung könnten alle Kraftfahrer und Berufskraftfahrer mit langjähriger positiver Fahrzeit erhalten.

Die Auszeichnung als bewährter Kraftfahrer hat eine Doppelnatur. Einerseits dient sie als Anerkennung für vorbildliches Verhalten im Straßenverkehr in der Vergangenheit, d.h. dem Auszeichnungszeitraum; gleichzeitig nimmt sie die Ausgezeichneten für die Zukunft in die Verantwortung. Mit der Annahme der Auszeichnung willigt, der Kraftfahrer ein, auch weiterhin durch umsichtiges, rücksichtsvolles und hilfsbereites Verhalten im Straßenverkehr gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern Vorbild zu sein. Die Auszeichnung bedeutet also sowohl Anerkennung als auch Verpflichtung.

Die auszuzeichnenden Kraftfahrer haben sich in diesem Sinne als mustergültige Verkehrsteilnehmer erwiesen.

Ergänzend weist er darauf hin, dass in unserer Gesellschaft Mobilität einen sehr hohen Stellenwert besitze. Ältere Menschen seien in zunehmendem Alter auch weiterhin mobil und wollen damit ihre Selbständigkeit und Unabhängigkeit unter dem Motto „Mobilität ist Lebensqualität“ bewahren. Dabei sei es natürlich geboten, dass sich auch die älteren Verkehrsteilnehmer kritisch mit dem eigenen Leistungsvermögen auseinandersetzten.  Hierbei müsse darauf hingewiesen werden, dass Senioren am Steuer besser als ihr Ruf seien. Sie verhielten sich im Straßenverkehr meist rücksichtsvoll. In der zurückliegenden Zeit hätten jüngere Verkehrsteilnehmer ein mehr als doppelt höheres Risiko im Hinblick auf die Begehung von Verkehrsstößen als Senioren aufgewiesen. Altersbedingte Einschränkungen, die natürlich nicht übersehen werden dürften, gleiche der ältere aktive Verkehrsteilnehmer durch seine Routine und in der Regel geübte defensivere Fahrweise aus. Dabei zeige er sich als ebenbürtiger Partner im Straßenverkehr aus.

Bei der Fahreignung handele es sich nicht um eine Frage des Alters, denn älter sein, kann und darf nicht als Krankheit angesehen werden.

Bei den Ausgezeichneten handelt es sich um: Wilfried Paeschke, Albshausen, der bereits seit 60 Jahren Inhaber einer Fahrerlaubnis und ohne Eintragung in dem Verkehrszentralregister geblieben ist. Er erhält eine besondere Auszeichnung der Verkehrswacht Wet